Programme · Bund · BMAS

Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik und zur Förderung von Innovationsfähigkeit unter Einbeziehung der Beschäftigten (INQA-Coaching)

Wenn Sie als kleines oder mittleres Unternehmen vor aktuellen Herausforderungen wie fehlenden Fachkräften, veralteten Prozessen oder einer verzögerten Digitalisierung stehen, können Sie einen Zuschuss für ein begleitendes Coaching erhalten. Dieses Coaching unterstützt Ihr Unternehmen dabei, sich zukunftssicher aufzustellen.

Quellendatum: 26.06.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

80–100 % Förderung Förderhöhe: bis zu 80 % (Zuschuss) laut Quelle, geprüft

Kurzzusammenfassung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt Sie als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) bei der Gestaltung der digitalen Transformation und arbeitsorganisatorischen Veränderungsprozessen.

Ein zertifizierter INQA-Coach begleitet Sie und Ihre Beschäftigten dabei,

  • Digitalisierung aktiv und strategisch zu gestalten,
  • Arbeitsprozesse effizienter und innovativer zu organisieren,
  • Fachkräfte zu sichern und langfristig zu binden,
  • eine moderne, resiliente und zukunftsfähige Unternehmenskultur zu entwickeln.

Beschäftigte werden von Anfang an in die Prozesse einbezogen und erarbeiten eigenständig langfristige Lösungen.

Es werden maximal 12 Coaching-Tage in einem Zeitraum von maximal 7 Monaten zu 80 % gefördert. Der Höchstsatz für einen Beratertag beträgt 1.200 EUR (netto).

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Konkreter Anwendungsfall

80–100 % Förderung

Metallbaubetrieb lässt Digitalisierung mit INQA-Coach und Belegschaft gestalten

Antragsteller: Ein kleiner Metallbaubetrieb mit Firmensitz und Arbeitsstätte in Norddeutschland beantragt die Förderung.

Ausgangslage: Der Betrieb findet kaum neue Fachkräfte, und viele Abläufe laufen noch auf Papier. Die Digitalisierung hat sich bisher verzögert.

Vorhaben: Ein zertifizierter INQA-Coach begleitet den Betrieb und seine Beschäftigten über mehrere Coaching-Tage. Gemeinsam werden Arbeitsprozesse neu organisiert und die Digitalisierung strategisch geplant. Die Beschäftigten werden von Anfang an einbezogen und erarbeiten eigene Lösungen, auch zur Bindung von Fachkräften.

Förderung: Gefördert wird das Coaching mit bis zu 80 %, für maximal 12 Coaching-Tage in einem Zeitraum von maximal 7 Monaten. Je Beratertag gilt ein Höchstsatz von höchstens 1.200 Euro (netto). Bei angenommenen förderfähigen Ausgaben von 10.000 Euro kann der Betrieb einen Zuschuss von bis zu 8.000 Euro erhalten. Die Bewilligungsstelle entscheidet.

Eigenanteil: In diesem Beispiel trägt der Betrieb 2.000 Euro selbst. Coaching-Tage über die geförderten 12 Tage hinaus und Kosten über dem Höchstsatz je Beratertag trägt er ebenfalls selbst.

Weg zum Antrag:

  1. Voraussetzungen im Programmtext prüfen, etwa Größe, Umsatz und Firmensitz in Deutschland
  2. Einen zertifizierten INQA-Coach auswählen
  3. Antrag bei der zuständigen Stelle einreichen
  4. Bescheid abwarten – die Bewilligungsstelle entscheidet

Erstellt aus dem Programmtext und der geprüften Förderhöhe; Zahlen aus dem Programmtext bzw. Beispielrechnung; keine Zusage – es entscheidet die Bewilligungsstelle; in einem zweiten Durchgang gegengelesen. Stand: 28.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt sind: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitenden, einem Firmensitz und Arbeitsstätte in Deutschland, einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen EUR (50.000.000 EUR) beziehungsweise einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen EUR (43.000.000 EUR). (Satz aus dem Programmtext)

  • Unternehmensgröße laut Quelle: Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), kleine Unternehmen (unter 50) und mittlere Unternehmen (unter 250).
  • Branchen laut Quelle: Dienstleistungen, Freie Berufe, Gastgewerbe und Tourismus, Handel, Handwerk, Kultur- und Kreativwirtschaft und 1 weitere.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Eine Beispielrechnung mit den Beträgen aus dem Programmtext steht im konkreten Anwendungsfall oben. Zum Anwendungsfall

Beispielszenarien

Handwerksbetrieb gestaltet Digitalisierung mit Coaching

Ein Handwerksbetrieb in Norddeutschland mit weniger als 250 Mitarbeitenden lässt sich von einem zertifizierten INQA-Coach bei der Digitalisierung seiner Arbeitsprozesse begleiten. Gefördert werden bis zu 12 Coaching-Tage in einem Zeitraum von maximal 7 Monaten zu bis zu 80 %, der Höchstsatz für einen Beratertag liegt bei bis zu 1.200 EUR netto. Die Beschäftigten werden von Anfang an in die Erarbeitung der Lösungen einbezogen.

KMU bindet Fachkräfte durch Organisationsentwicklung

Ein mittleres Unternehmen mit Firmensitz und Arbeitsstätte in Deutschland beantragt das Coaching, um Fachkräfte langfristig zu binden und eine zukunftsfähige Unternehmenskultur zu entwickeln. Ein INQA-Coach unterstützt dabei über einen Zeitraum von maximal 7 Monaten und maximal 12 Coaching-Tagen, gefördert zu bis zu 80 %, mit einem Höchstsatz von bis zu 1.200 EUR netto pro Beratertag. Die endgültige Entscheidung über die Förderung trifft die Bewilligungsstelle.

Kleinstunternehmen organisiert Arbeitsprozesse neu

Ein Kleinstunternehmen mit einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen EUR beantragt das INQA-Coaching, um Arbeitsprozesse effizienter zu organisieren. Die Beschäftigten erarbeiten gemeinsam mit dem Coach eigenständig langfristige Lösungen für den Betrieb. Die Förderung deckt bis zu 80 % der Kosten für maximal 12 Coaching-Tage, bei einem Höchstsatz von bis zu 1.200 EUR netto je Beratertag.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind:

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

  • mit weniger als 250 Mitarbeitenden,
  • einem Firmensitz und Arbeitsstätte in Deutschland,
  • einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen EUR (50.000.000 EUR) beziehungsweise einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen EUR (43.000.000 EUR).

Ablauf

Wenn auch Sie den Wandel aktiv angehen möchten, melden Sie sich bei Ihrer regionalen INQA-Beratungsstelle (IBS). Nach einem kostenlosen Erstgespräch über den Programmablauf sowie Details zu Fördervoraussetzungen wird Ihnen ein Scheck für den Beginn des INQA-Coachings ausgestellt.

Sie haben 7 Monate Zeit, das INQA-Coaching abzuschließen.

Rechtsgrundlage

Richtlinie zur Förderung von Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik und zur Förderung von Innovationsfähigkeit unter Einbeziehung ihrer Beschäftigten – INQA-Coaching „
vom: 12.06.2026
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
BAnz AT 22.06.2026 B2

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: Zuschuss Beratung KMU Prozessberatung Personal Personalführung Chancengleichheit Diversity Gesundheit Wissen Kompetenz Innovation Europäischer Sozialfonds Kleine und mittlere Unternehmen

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMAS/inqa-coaching-2.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

80–100 % Förderung
bis zu 80 % (Zuschuss)

„Es werden maximal 12 Coaching-Tage in einem Zeitraum von maximal 7 Monaten zu 80 % gefördert.“
Feld
Kurzzusammenfassung
Prüfstatus
einzeln am Programmtext gegengelesen, bestätigt – 80 % der Coachingkosten, Regelfall.
Geprüft am
27.09.2026

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Ebene
Bund (BMAS)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Unternehmen
Förderbereich
Arbeit; Beratung; Digitalisierung
Branche
Dienstleistungen; Freie Berufe; Gastgewerbe und Tourismus; Handel; Handwerk; Kultur- und Kreativwirtschaft; Produzierendes Gewerbe
Unternehmensgröße
Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
Unternehmensalter
3 Jahre; 4 Jahre; 5 Jahre; 6 Jahre; 7 Jahre; 8 Jahre; 9 Jahre; 10 Jahre; 11 Jahre; 12 Jahre; 13 Jahre; 14 Jahre; 15 Jahre; 16 Jahre; 17 Jahre; 18 Jahre; 19 Jahre; 20 Jahre; älter als 20 Jahre
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Arbeit
Arbeitsgestaltung und Arbeitsschutz
Beratung
Unternehmensführung
Frauenförderung
Arbeit, Aus- und Weiterbildung; Sonstige

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS)
Knappschaftsplatz 1
03046 Cottbus
Tel. +49 0355 355 486-900 (Anrufzeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 – 16:00 Uhr, Freitag 08:00 – 14:00 Uhr)
ESF-Info@kbs.de
www.kbs.de

Passt das zu Ihrem Vorhaben? Der Check gleicht Ihre Angaben mit den Klassifikatoren dieses und aller anderen Programme ab.

Check starten