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Förderung für Projekte zum Thema „Vertikale Applikationsallianzen Batterie“ (im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland)

Wenn Sie als Kooperation ein anwendungsnahes Forschungsprojekt im Bereich der Batteriezellfertigung umsetzen möchten, können Sie eine Förderung erhalten. Der Bund unterstützt Sie durch finanzielle Zuschüsse bei der Entwicklung seriennaher Batteriesysteme.

Quellendatum: 03.09.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Sie können eine finanzielle Förderung für Ihr Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Bereich der Batterietechnologien erhalten. Der Bund unterstützt den Aufbau von vertikalen Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Batterien. Ziel ist es, den Transfer von Ergebnissen aus der Forschung in die industrielle Praxis zu beschleunigen.

Gefördert werden Verbundprojekte, die als Applikationsallianz zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam eine anwendungsreife Batteriezelle oder ein Batteriesystem entwickeln. Ihr Projekt muss durch ein Industrieunternehmen koordiniert werden, das auch die spätere Verwertung der Ergebnisse plant.

Die Förderung erfolgt in mehreren Phasen mit einer Gesamtlaufzeit von bis zu 10 Jahren. Die erste Phase ist eine bis zu 1 Jahr dauernde Konzeptionsphase. Darauf folgen bis zu 3 Umsetzungsphasen von jeweils maximal 3 Jahren. Sie müssen die Konzeptionsphase und die erste Umsetzungsphase zusammen beantragen.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Bildungseinrichtung, Forschungseinrichtung, Hochschule, Unternehmen und Verband / Vereinigung. (Klassifikation)

  • Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Industrieunternehmen koordiniert Batterie-Applikationsallianz

Ein Industrieunternehmen aus Norddeutschland übernimmt die Verbundkoordination eines Forschungsprojekts zur Entwicklung einer anwendungsreifen Batteriezelle. Gemeinsam mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette legt es einen verbindlichen Verwertungsplan vor und beantragt die Konzeptionsphase zusammen mit der ersten Umsetzungsphase. Vor Beginn der Arbeiten schließen alle Partner eine schriftliche Kooperationsvereinbarung.

Hochschule bringt Forschung in Applikationsallianz ein

Eine Hochschule beteiligt sich als wissenschaftlicher Partner an einer Applikationsallianz zur Entwicklung eines seriennahen Batteriesystems. Die Koordination und der Verwertungsplan liegen beim beteiligten Industrieunternehmen, die Hochschule bringt ihre Forschungsergebnisse in das Verbundprojekt ein. Die Förderung deckt Vorhaben ab, die in Deutschland, im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz durchgeführt werden.

Abgrenzung: Reine Brennstoffzellenentwicklung ausgeschlossen

Ein Unternehmen plant ein Forschungsvorhaben, das sich ausschließlich mit Brennstoffzellen befasst, ohne Bezug zur Batteriezellfertigung. Ein solches Vorhaben wird nicht gefördert, da reine Brennstoffzellen- oder Superkondensatorprojekte ausdrücklich ausgeschlossen sind. Für eine Förderung müsste das Vorhaben stattdessen auf die Entwicklung einer anwendungsreifen Batteriezelle oder eines Batteriesystems ausgerichtet sein.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

  • Ihr Projekt wird in der Bundesrepublik Deutschland, im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz durchgeführt und ausgewertet.
  • Ihr Vorhaben bindet Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batterie ein.
  • Ein Industrieunternehmen übernimmt die Verbundkoordination und legt einen verbindlichen Verwertungsplan vor.
  • Sie weisen für Ihr Vorhaben einen messbaren Beitrag zum Aufbau eines nachhaltigen und technologisch souveränen Batterie-Ökosystems nach.
  • Die Partner des Verbundprojekts schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung vor dem Start der Arbeiten.
  • Sie können den geforderten Eigenanteil an den zuwendungsfähigen Kosten oder Ausgaben für Ihr Projekt erbringen.

Ausschlussgründe:

  • Ihr Vorhaben befasst sich mit reinen Superkondensatoren oder reinen Brennstoffzellen.
  • Sie haben mit den Arbeiten am Projekt bereits vor dem Erhalt des Bewilligungsbescheids begonnen.
  • Sie sind einer Rückforderungsentscheidung der Europäischen Kommission aufgrund einer früheren unzulässigen staatlichen Beihilfe nicht nachgekommen.
  • Ihr Unternehmen befindet sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gemäß den beihilferechtlichen Kriterien der Europäischen Union.

Ablauf

Das Verfahren zur Gewährung der Förderung ist zweistufig angelegt und wird elektronisch abgewickelt. Es wird dringend empfohlen, vor der Einreichung einer Projektskizze Kontakt mit dem Projektträger Jülich aufzunehmen.

Stufe 1: Einreichung und Auswahl der Projektskizze

  • Sie stimmen Ihre geplante Projektidee im Konsortium ab.
  • Sie erstellen eine Projektskizze gemäß den inhaltlichen Anforderungen.
  • Der Verbundkoordinator reicht die Projektskizze elektronisch über das Portal easy-Online beim Projektträger Jülich ein (siehe weiterführende Links).
  • Der Projektträger prüft und bewertet die Projektskizze anhand der festgelegten Kriterien.
  • Sie erhalten eine schriftliche Mitteilung über das Ergebnis der Bewertung.

Stufe 2: Förmliche Antragstellung und Bewilligung

  • Bei einer positiven Bewertung der Projektskizze werden Sie zur förmlichen Antragstellung aufgefordert.
  • Sie reichen den vollständigen Förderantrag und die erforderlichen Unterlagen über easy-Online ein (siehe weiterführende Links).
  • Der Projektträger prüft den Antrag auf Förderfähigkeit, Angemessenheit der Mittel und Beihilfekonformität.
  • Die Bewilligungsbehörde entscheidet über die Förderung nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der Haushaltsmittel.
  • Sie erhalten bei einer positiven Entscheidung den schriftlichen Zuwendungsbescheid.

Hinweise zum Verfahren

Eine Einreichung von Projektskizzen ist jederzeit möglich. Die Frist endet zum 31.12.2028.

Unterlagen

Für das zweistufige Antragsverfahren müssen Sie Unterlagen in deutscher Sprache einreichen.

Für die erste Stufe (Projektskizze):

  • Eine Projektskizze mit einer maximalen Länge von 25 Seiten gemäß der vorgegebenen Gliederung.
  • Eine Kostenabschätzung für die Konzeptionsphase und die erste Umsetzungsphase.

Für die zweite Stufe (förmlicher Förderantrag):

  • Ein vollständiger Förderantrag über das elektronische Antragssystem easy-Online (siehe weiterführende Links).
  • Ein detaillierter Arbeitsplan und Finanzierungsplan des Verbundprojekts.
  • Ein detaillierter, schriftlicher Verwertungsplan inklusive Regelungen zum geistigen Eigentum.
  • Der Nachweis einer grundsätzlichen Einigung der Verbundpartner auf Basis des amtlichen Vordrucks Nummer 0110.

Rechtsgrundlage

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB)“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
vom: 28.07.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 31.08.2026 B2

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: Applikationsallianzen Batterie Batterieforschung Batterieförderung Verbundprojekt Batteriezelle Akku-Forschung Batteriezellfertigung

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/applikationsallianzen.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Ebene
Bund (BMBF)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Bildungseinrichtung; Forschungseinrichtung; Hochschule; Unternehmen; Verband / Vereinigung
Unternehmensgröße
Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Projektträger Jülich (PtJ)
Wilhelm-Johnen-Straße
52425 Jülich
Tel. +49 2461 61-2626
Fax +49 2461 61-5837
ptj@ptj.de
www.ptj.de/

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