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Förderung für Projekte zur Anwendung von In silico-Methoden in der Medizin (e2health)
Führen Sie ein Unternehmen und forschen an In silico-Methoden für die Medizin? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Ihre Verbundprojekte in der Machbarkeitsphase mit bis zu 90.000 EUR.
Quellendatum: 24.06.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –
Kurzzusammenfassung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stellt finanzielle Mittel bereit, um die Entwicklung computergestützter Simulationen in der medizinischen Forschung voranzutreiben.
Ziel dieser Initiative ist es, den Wissenstransfer in die klinische Praxis durch innovative In-silico-Methoden deutlich zu beschleunigen.
Förderungsberechtigt sind sowohl akademische Einrichtungen als auch private Unternehmen, die in interdisziplinären Verbünden zusammenarbeiten.
Sie erhalten die Förderung für
- Personalkosten
- Material
- Auftragsforschung
- Ausgaben für die Anmeldung von Patenten
- Investitionen (diese allerdings nur in Ausnahmefällen)
Zudem können Hochschulen und Universitätskliniken zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 % auf Ausgabenbasis erhalten
Von Unternehmen wird eine angemessene Eigenbeteiligung an den entstehenden Projektkosten vorausgesetzt.
Sie erhalten die Zuwendung als nicht rückzahlbaren Zuschuss.
In der 1. Stufe (Machbarkeits-Phase) können Sie bis zu 90.000 EUR pro Zuwendungsempfänger für maximal 10 Monate erhalten.
In der 2. Stufe (Realisierungsphase) ist eine weitere Förderung für bis zu 3 Jahre möglich.
Beispiele
Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.
Wer bekommt die Förderung – und wer nicht
Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Forschungseinrichtung, Hochschule und Unternehmen. (Klassifikation)
- Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
- Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
- Fördergebiet: bundesweit.
Rechenbeispiel
Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.
Beispielszenarien
Unternehmen entwickelt In-silico-Simulation im Verbund
Ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland beteiligt sich an einem interdisziplinären Forschungsverbund zu In-silico-Methoden in der Medizin. In der Machbarkeitsphase beantragt es eine Förderung von bis zu 90.000 EUR für maximal 10 Monate und weist dabei eine angemessene Eigenbeteiligung an den Projektkosten nach. Die Zuwendung erhält es als nicht rückzahlbaren Zuschuss, über die Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle.
Universitätsklinik erhält Projektpauschale im Verbund
Eine Universitätsklinik führt gemeinsam mit einem Unternehmen und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung ein Verbundprojekt zu computergestützten Simulationen durch. Da ihr Vorhaben einer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit dient, kann sie zusätzlich zu den förderfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % auf Ausgabenbasis erhalten. Voraussetzung ist unter anderem eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit den Verbundpartnern.
Forschungseinrichtung plant Übergang in Realisierungsphase
Eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung schließt die Machbarkeitsphase eines Verbundprojekts zu In-silico-Methoden ab und stellt einen Antrag für die anschließende Realisierungsphase. Diese kann für bis zu 3 Jahre gefördert werden, sofern die geforderten Nachweise wie Vorarbeiten und ein Forschungsdatenmanagementplan vorliegen. Nicht förderfähig wären dabei klinische Studien oder die reine Neugenerierung biomedizinischer Daten.
Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.
Rechtliche Voraussetzungen
Für eine Förderung müssen Sie folgende Anforderungen erfüllen:
- Sie sind eine staatliche oder staatlich anerkannte Hochschule, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung oder ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
- Sie führen das Projekt in einem interdisziplinären Forschungsverbund durch.
- Sie haben zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte, Niederlassung oder sonstige Einrichtung in Deutschland.
- Als Hochschule oder Forschungseinrichtung dient Ihr Vorhaben einer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit.
- Als Unternehmen weisen Sie eine angemessene Eigenbeteiligung an den projektbezogenen Kosten nach.
- Sie können einschlägige Vorarbeiten zu Ihrem Forschungsthema nachweisen.
- Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit Ihren Verbundpartnern ab.
- Sie reichen eine grundsätzliche Übereinkunft über weitere Kriterien nach dem BMFTR-Vordruck Nummer 0110 ein.
- Sie bestätigen das Vorhandensein eines Forschungsdatenmanagementplans.
Ausschlussgründe:
- Klinische Studien.
- Die reine Neugenerierung biomedizinischer Daten (De-novo-Generierung).
- Der alleinige Aufbau von Biomaterialsammlungen.
- Die Neuentwicklung von Methoden und Technologien.
- Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (mit Ausnahme der speziellen Regelungen nach Artikel 1 Absatz 4 Buchstabe c der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung).
Ablauf
Sie können die Förderung in einem zweistufigen Verfahren beantragen:
1. Stufe
- Ihr Verbundkoordinator reicht eine Projektskizze elektronisch über das das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links) ein.
2. Stufe:
- Nach positiver Bewertung werden Sie zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.
- Sie reichen den förmlichen Antrag über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links) ein.
- Nach der Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid.
Es wird empfohlen, vor der Antragstellung Kontakt mit dem DLR Projektträger aufzunehmen.
Hinweise zum Verfahren
Sie reichen Ihre Projektskizze für die erste Stufe des Verfahrens bis spätestens 27.08.2026 ein. Später eingehende Skizzen werden möglicherweise nicht mehr berücksichtigt.
Für die Einreichung der förmlichen Förderanträge in der 2. Stufe erhalten Sie nach positiver Skizzenbewertung eine gesonderte Aufforderung mit einer individuellen Einreichungsfrist.
Unterlagen
Erforderliche Unterlagen
Stufe 1 (Machbarkeits-Phase):
- Projektskizze nach der Mustervorlage des DLR Projektträgers
Stufe 2 (Förmlicher Antrag):
- Förmlicher Förderantrag über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links)
- Detaillierte Vorhabenbeschreibung
- Detaillierter Finanzierungsplan (auf Kostenbasis (AZK) für Unternehmen oder auf Ausgabenbasis (AZA) für Hochschulen/Forschungseinrichtungen)
- Schriftliche Kooperationsvereinbarung (unter Beachtung des BMFTR-Vordrucks Nummer 0110)
Rechtsgrundlage
Richtlinie zur Förderung von Use Cases für die modellhafte und versorgungsrelevante Anwendung von In silico-Methoden in der Medizin im Forschungs- und Förderkonzept „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“
vom: 29.05.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 08.06.2026 B1
Schlagwörter: In silico-Forschung e2Health Förderung Computergestützte Simulation Medizinische Datenauswertung Verbundprojekt Gesundheit
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/e2health-in-silico-methode-medizin.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.
Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.
Förderhöhe laut Text
Förderhöhe: keine Angabe im Text.
Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.
Steckbrief laut Quelle
- Fördergeber
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
- Ebene
- Bund (BMBF)
- Förderart
- Zuschuss
- Fördergebiet
- bundesweit
- Förderberechtigte
- Forschungseinrichtung; Hochschule; Unternehmen
- Förderbereich
- Forschung und Innovation (themenspezifisch)
- Unternehmensgröße
- Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
- GRW-Fördergebiet
- keine GRW-Bindung
- Forschung und Innovation (themenspezifisch)
- Biowissenschaften; Gesundheit und Medizin
Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.
Ansprechstellen
DLR Projektträger
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. +49 228 3821-1210
Fax +49 228 3821-1257
contact-dlr@DLR.de
www.dlr.de/pt
Weiterführende Links
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