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Förderung von Projekten zum Thema Generative Künstliche Intelligenz (KI) als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften

Sie erforschen generative Künstliche Intelligenz aus Sicht der Geistes- und Sozialwissenschaften? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt Ihre wissenschaftlichen Projekte mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Quellendatum: 26.08.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Sie erhalten finanzielle Unterstützung für geistes- und qualitativ-sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte, die generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand in den Mittelpunkt stellen. Das Förderprogramm betrifft Sie, wenn Sie an einer Hochschule, einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder einer gemeinnützigen Organisation in Deutschland tätig sind. Sie können eine Förderung für Einzel- und Verbundvorhaben mit einer regulären Laufzeit von bis zu 3 Jahren erhalten. Wenn Sie ein Projekt mit einer deutlich kürzeren Laufzeit planen, ist dies ausdrücklich erwünscht.

Für exzellente Nachwuchsgruppen beträgt die Laufzeit der Projekte in der Regel bis zu 4 Jahre. Ihre Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt.

Wenn Sie an einer Hochschule oder einer Universitätsklinik forschen, erhalten Sie zusätzlich zu Ihren zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 %.

Es sind 2 Förderrunden geplant. Das gesamte Budget der Fördermaßnahme beträgt rund 15 Millionen EUR (15.000.000 EUR) für beide Förderrunden.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Forschungseinrichtung, Hochschule, Öffentliche Einrichtung und Verband / Vereinigung. (Klassifikation)

Für einen einzelnen Betrieb ist dieses Programm in der Regel nicht direkt beantragbar; Betriebe können als Teilnehmende/Partner profitieren.

  • Unternehmensgröße: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Hochschule erforscht gesellschaftliche Wirkung generativer KI

Eine Hochschule beantragt ein Einzelvorhaben, das die gesellschaftlichen Auswirkungen generativer KI aus sozialwissenschaftlicher Perspektive untersucht. Gefördert wird das Projekt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung mit einer regulären Laufzeit von bis zu 3 Jahren. Zusätzlich zu den zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben erhält die Hochschule eine Projektpauschale in Höhe von 20 %.

Verbundprojekt mehrerer Forschungseinrichtungen

Eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung schließt sich mit weiteren Partnern zu einem Verbundprojekt zusammen, um eine geisteswissenschaftliche Fragestellung zu generativer KI zu untersuchen. Die Partner legen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung vor und weisen vor dem finalen Förderentscheid eine grundsätzliche Einigung nach. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Nachwuchsgruppe an einer Universitätsklinik

Eine promovierte Nachwuchsgruppenleitung, deren Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegt und die noch keine Professur innehat, plant an einer Universitätsklinik ein Projekt zu generativer KI mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu 4 Jahren. Die Gasteinrichtung sagt schriftlich zu, die Arbeitgeberfunktion zu übernehmen und die notwendige Grundausstattung bereitzustellen. Nicht gefördert werden dabei Vorhaben, die hauptsächlich ein quantitatives Forschungsdesign nutzen oder rein digitale Methoden im Sinne der Digital Humanities weiterentwickeln.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Sie müssen die folgenden Kriterien erfüllen, um für eine Förderung infrage zu kommen:

  • Sie sind eine staatliche oder nichtstaatliche Universität, eine Hochschule, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung oder eine andere gemeinnützige öffentliche oder private Einrichtung (wie ein Verein oder eine Vereinigung) in Deutschland.
  • Ihr Vorhaben befasst sich mit einer geistes- oder qualitativ-sozialwissenschaftlichen Fragestellung im Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz (KI).
  • Bei Verbundprojekten müssen die Partner eine schriftliche Kooperationsvereinbarung abschließen und vor dem finalen Förderentscheid eine grundsätzliche Einigung nachweisen.
  • Für Nachwuchsgruppen gilt zusätzlich: Die Gruppenleitung muss promoviert sein, wobei die Promotion maximal 5 Jahre zurückliegen darf, und sie darf noch keine Professur oder sonstige leitende Funktion innehaben. Zudem muss die Gasteinrichtung schriftlich zusagen, die Arbeitgeberfunktion zu übernehmen und die notwendige Grundausstattung bereitzustellen.

Ausschlussgründe: Sie können keine Förderung erhalten für wirtschaftliche Tätigkeiten von Einrichtungen oder für Verbundprojekte, bei denen indirekte Beihilfen an gewerbliche Unternehmen fließen. Ebenfalls ausgeschlossen von der Förderung sind Vorhaben, die hauptsächlich ein quantitatives Forschungsdesign nutzen, die reine Erhebung von Trainingsdaten, die Entwicklung von KI-Modellen ohne geistes- oder sozialwissenschaftliche Fragestellung, didaktische Forschungsfragen sowie die reine Weiterentwicklung digitaler Methoden im Sinne der Digital Humanities.

Ablauf

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt:

1. Stufe (Skizzenphase):

  • Sie müssen zunächst eine schriftliche und elektronische Projektskizze vorbereiten und einreichen. Nutzen Sie hierfür bitte das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
  • Bei Verbundprojekten muss die vorgesehene Verbundkoordination die Skizze für alle Partner einreichen.
  • Der Projektträger prüft und bewertet Ihre eingereichten Unterlagen unter Einbeziehung von externen Gutachten.
  • Sie werden anschließend schriftlich über das Auswahlergebnis informiert.

2. Stufe (Antragsphase):

  • Wenn Ihre Projektskizze positiv bewertet wurde, werden Sie schriftlich zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.
  • Sie müssen Ihren förmlichen Antrag ebenfalls elektronisch über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
  • Nach der abschließenden Prüfung Ihres Antrags durch die Bewilligungsbehörde erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid über die Bewilligung oder Ablehnung der Förderung.

Hinweise zum Verfahren

Für die erste Förderrunde müssen Sie Ihre Projektskizze bis zum 30.11.2026 einreichen.

Wenn Sie sich für die zweite Förderrunde bewerben möchten, gilt für die Einreichung der Projektskizze der 31.05.2028.

Sollten Sie Ihre Projektskizze nach dem 30.11.2026 einreichen, kann diese erst im Auswahlverfahren für das Jahr 2028 berücksichtigt werden.

Wenn Sie ein Projekt als Nachwuchsgruppe durchführen, müssen Sie Ihre individuellen Qualifikationskonzepte und verbindlichen Betreuungszusagen spätestens 12 Monate nach dem Beginn der Projektlaufzeit vorlegen.

Unterlagen

Erforderliche Unterlagen

Bitte reichen Sie je nach Stufe des Verfahrens die folgenden Unterlagen ein:

Für die 1. Stufe (Skizzenphase):

  • Projektskizze im PDF-Format mit einem maximalen Umfang von 12 DIN-A4-Seiten
  • Grobe Aufschlüsselung der geschätzten Ausgaben oder Kosten inklusive eventueller Projektpauschalen über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links)
  • Lebenslauf (CV) inklusive projektbezogener Publikationsliste mit einem maximalen Umfang von 2 DIN-A4-Seiten pro Person als Anhang
  • Bei Datenerhebungen: ein kurzer Datenmanagementplan im Umfang von maximal 3 DIN-A4-Seiten als Anhang
  • Bei erforderlicher Entwicklung oder Modifikation von Sprachmodellen: ein Softwareentwicklungsplan im Umfang von maximal 3 DIN-A4-Seiten als Anhang
  • Bei geplanten Kooperationen: schriftliche Absichtserklärungen der assoziierten Partner
  • Für Nachwuchsgruppen zusätzlich: eine schriftliche Zusage der Einrichtung über die Übernahme der Arbeitgeberfunktion und die Bereitstellung der Grundausstattung sowie eine schriftliche fachliche Mentoringzusage inklusive des Mentoring- und Qualifikationskonzepts für die Gruppenleitung

Für die 2. Stufe (Antragsphase):

  • Förmlicher Förderantrag, den Sie über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links) erstellen und einreichen müssen
  • Kooperationsvereinbarung aller Partner (nur bei Verbundprojekten, einzureichen vor der finalen Förderentscheidung)
  • Bestätigung über das Vorhandensein eines Forschungsdatenmanagementplans

Für die spätere Projektlaufzeit:

  • Für Nachwuchsgruppen: individuelle Qualifikationskonzepte und verbindliche Betreuungszusagen für alle Gruppenmitglieder (einzureichen spätestens 12 Monate nach Beginn der Projektlaufzeit)

Rechtsgrundlage

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Generative Künstliche Intelligenz als Untersuchungsgegenstand der Geistes- und Sozialwissenschaften
vom: 11.08.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 25.08.2026 B2

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: KI-Forschung; Nachwuchsgruppe; Drittmittel; DLR Projektträger; Projektförderung; Geisteswissenschaftler; Sozialwissenschaftlerin

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/generative-ki-geistes-sozialwissenschaft.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ebene
Bund (BMBF)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Forschungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Verband / Vereinigung
Förderbereich
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Information und Kommunikation; Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

DLR Projektträger
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. +49 2203 601-0
contact-dlr@DLR.de
projekttraeger.dlr.de/de

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