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Förderung für Innovationsexzellenz in regionalen Public Private Partnerships (Förderaufruf A - Hightech Spaces)
Wenn Sie als unternehmensgetriebenes Konsortium ein regionales Innovationsökosystem zu einem internationalen Wertschöpfungszentrum weiterentwickeln wollen, können Sie Fördermittel beantragen. Das Programm fördert großvolumige Leuchtturmvorhaben und Katalysator-Projekte.
Quellendatum: 03.09.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –
Kurzzusammenfassung
Sie können eine Förderung erhalten, wenn Sie als Teil eines regionalen Innovationsökosystems ein international sichtbares Wertschöpfungszentrum aufbauen möchten. Der Bund unterstützt Sie dabei, wissenschaftliche Ergebnisse schnell in die wirtschaftliche Nutzung zu überführen.
Die Förderung konzentriert sich auf 2 zentrale Projekttypen:
- das Leuchtturmvorhaben: ein großvolumiges Kooperationsprojekt zur Profilschärfung und Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, das Sie unter maßgeblicher Beteiligung von Unternehmen umsetzen,
- die Katalysator-Vorhaben: ergänzende Pilotprojekte zur gezielten Beseitigung struktureller und regulatorischer Innovationshemmnisse.
Sie können die Förderung für einen Zeitraum von 4 Jahren erhalten. Nach 2 Jahren findet eine Zwischenbewertung statt. Dabei prüfen Experten Ihre erreichten Meilensteine, insbesondere beim technologischen Fortschritt, beim Abbau von Innovationsbarrieren und bei der Mobilisierung privater Mittel. Wenn Sie diese Meilensteine nicht erreichen, kann die Förderung vorzeitig beendet werden.
Als Konsortium müssen Sie zusätzliche finanzielle Mittel in mindestens gleicher Höhe der Bundesförderung mobilisieren. Diese Beiträge privater und gegebenenfalls regionaler öffentlicher Partner weisen Sie durch verbindliche Erklärungen nach.
Für das Leuchtturmvorhaben steht ein jährliches Budget von rund 18 Millionen EUR (18.000.000 EUR) pro Hightech Space zur Verfügung. Für die Katalysator-Vorhaben erhalten Sie bis zu 2 Millionen EUR (2.000.000 EUR) pro Jahr. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.
Beispiele
Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.
Wer bekommt die Förderung – und wer nicht
Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Bildungseinrichtung, Forschungseinrichtung, Hochschule, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen und Verband / Vereinigung. (Klassifikation)
- Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
- Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
- Fördergebiet: bundesweit.
Rechenbeispiel
Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.
Beispielszenarien
Konsortium baut Wertschöpfungszentrum für Schlüsseltechnologien auf
Ein unternehmensgetriebenes Konsortium aus Unternehmen, Hochschulen und einer regionalen öffentlichen Einrichtung organisiert sich über einen Konsortialvertrag und beantragt ein Leuchtturmvorhaben. Das Vorhaben verknüpft mindestens 2 strategische Forschungsfelder der Hightech Agenda Deutschland und mobilisiert private Mittel mindestens in gleicher Höhe der Bundesförderung. Für das Leuchtturmvorhaben steht ein jährliches Budget von rund 18 Millionen EUR pro Hightech Space zur Verfügung.
Katalysator-Projekt beseitigt regulatorische Innovationshemmnisse
Ein Konsortium mit maßgeblicher Unternehmensbeteiligung plant ein Katalysator-Vorhaben, um strukturelle und regulatorische Innovationshemmnisse im regionalen Innovationsökosystem gezielt abzubauen. Dafür stehen bis zu 2 Millionen EUR pro Jahr zur Verfügung. Das Konsortium verpflichtet sich, messbare KPI und Meilensteine für die Zwischenbewertung nach 2 Jahren zu formulieren.
Rein wissenschaftliches Verbundvorhaben nicht förderfähig
Eine Hochschule möchte ein Verbundvorhaben ohne maßgebliche Beteiligung von Unternehmen einreichen. Da das Programm ein unternehmensgetriebenes Vorhaben voraussetzt, ist ein rein wissenschaftsgeleitetes Projekt von der Förderung ausgeschlossen.
Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.
Rechtliche Voraussetzungen
- Sie haben Ihre Zusammenarbeit innerhalb des regionalen Innovationsökosystems auf Grundlage eines übergeordneten Konsortialvertrags organisiert.
- Ihr Vorhaben ist unternehmensgetrieben und verknüpft mindestens 2 strategische Forschungsfelder oder Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland transdisziplinär.
- Sie weisen die verbindliche Unterstützung durch Wirtschaft, Wissenschaft, das betroffene Sitzland sowie beteiligte nachgeordnete Verwaltungsebenen nach.
- Sie verpflichten sich zur Mobilisierung zusätzlicher privater (oder ergänzender landesseitiger) Mittel, die mindestens in gleicher Höhe der Bundesförderung liegen.
- Sie formulieren messbare quantitative und qualitative Key Performance Indicators (KPI) sowie Meilensteine zur Zwischenevaluation nach 2 Jahren aus.
- Sie verpflichten sich, gewonnene Daten und Erkenntnisse kontinuierlich und in gängigen Standards für den Abbau von Innovationshemmnissen zur Verfügung zu stellen.
- Sie unterstützen die Nutzung interoperabler Datenräume im Ökosystem.
- Bei geplanter Kommerzialisierung: Sie gewähren neu gegründeten Unternehmen Zugriff auf geistiges Eigentum zu marktüblichen Konditionen.
Ausschlussgründe:
- Sie planen ein rein wissenschaftsgeleitetes Verbundvorhaben ohne maßgebliche Beteiligung von Unternehmen.
- Sie beantragen Fördermittel für (Neu-)Baumaßnahmen.
- Sie planen die Nutzung der Projektergebnisse außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz.
- Das antragstellende Unternehmen befindet sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gemäß der Definition der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung.
- Sie sind einer Rückforderungsentscheidung der Europäischen Kommission aufgrund einer unzulässigen Beihilfe bisher nicht nachgekommen.
Ablauf
Das Verfahren zur Gewährung der Förderung ist zweistufig angelegt und wird durch ein vorgeschaltetes Interessenbekundungsverfahren ergänzt. Für eine persönliche Beratung zu Ihren Antragsunterlagen und allen verfahrensbezogenen Fragen können Sie sich jederzeit an den beauftragten Projektträger Jülich wenden.
Schritt 1: Interessenbekundung
- Sie reichen eine bis zu 5-seitige Interessenbekundung per E-Mail beim Projektträger Jülich ein.
- Das zuständige Fachreferat im Bundesministerium prüft Ihre Unterlagen beratend im Hinblick auf die Fördervoraussetzungen.
- Sie erhalten eine beratende Einordnung zur zielgerichteten Ausgestaltung Ihres Vorhabens.
Schritt 2: Einreichung der Projektskizze
- Sie erstellen eine bis zu 50-seitige Projektskizze in Form eines Strategiepapiers.
- Sie reichen dieses Strategiepapier elektronisch über das Portal easy-Online ein (siehe weiterführende Links).
- Eine unabhängige Jury bewertet alle eingegangenen Projektskizzen und wählt die aussichtsreichsten Beiträge aus.
- Sie präsentieren Ihre Strategie im Rahmen einer Jury-Sitzung, falls Sie zu den ausgewählten Konsortien gehören.
- Die Jury empfiehlt bis zu 4 Beiträge für eine Förderung.
Schritt 3: Förmliche Antragstellung
- Nach einer positiven Auswahlentscheidung werden Sie zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.
- Sie reichen die vollständigen Antragsunterlagen über easy-Online ein (siehe weiterführende Links).
- Bei Verbundprojekten stimmen Sie sich eng mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator ab.
Schritt 4: Bewilligung und Zwischenbewertung
- Die Bewilligungsbehörde prüft Ihren formellen Antrag und erlässt den Zuwendungsbescheid.
- Nach 2 Jahren Laufzeit führen Sie eine Zwischenevaluation durch.
- Bei einer positiven Zwischenbewertung wird Ihre Förderung für die verbleibenden 2 Jahre fortgesetzt.
Hinweise zum Verfahren
Die Einreichung Ihrer Interessenbekundung ist bis zum 10.11.2026 per E-Mail an den Projektträger möglich.
Die Einreichung Ihrer Projektskizze (Strategiepapier) ist bis zum 19.02.2027 über easy-Online möglich.
Unterlagen
Für das zweistufige Antragsverfahren müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:
Für das Interessenbekundungsverfahren (Stufe 1):
- maximal 5-seitige Projektskizze mit Darstellung der wesentlichen Vorhaben, der Governance-Strukturen sowie der finanziellen und strategischen Partnerbeiträge
Für die Einreichung der Projektskizze / des Strategiepapiers (Stufe 2):
- maximal 50-seitiges Strategiepapier als formale Projektskizze (DIN-A4, Arial, 11 pt, 1,5-facher Zeilenabstand)
- übergreifende Finanzierungsplanung inklusive beantragter Förderung und Beiträgen der Partner
- verbindliche Schreiben der beteiligten privaten Partner über konkrete Finanzierungsbeiträge
- verbindliche Unterstützungsschreiben der beteiligten Landesministerien und nachgeordneten Verwaltungsebenen
- detaillierte Arbeits- und Ressourcenplanung für das Leuchtturmvorhaben
- detaillierte Arbeits- und Ressourcenplanung für die Katalysator-Vorhaben
- Übersicht zusätzlich geplanter begleitender Projekte
- Darstellung konkreter Kennzahlen und Key Performance Indicators (KPI) mit Ist- und Ziel-Werten
- geeigneter Nachweis zur Legitimation der Konsortialführung
Für die förmliche Antragstellung (nach positivem Juryentscheid):
- förmliche Förderanträge auf Ausgabenbasis (AZA) beziehungsweise Kostenbasis (AZK) über das elektronische Antragssystem easy-Online (siehe weiterführende Links)
- schriftliche Kooperationsvereinbarung bei Verbundprojekten
- Nachweis einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland (spätestens zum Zeitpunkt der ersten Auszahlung)
Rechtsgrundlage
Richtlinie im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland zur Förderung von Projekten zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit regionaler Innovationsökosysteme – Hightech Spaces
vom: 20.08.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 28.08.2026 B1
Weblink zur Rahmenbekanntmachung
Förderaufruf A: Innovationsexzellenz in regionalen Public Private Partnerships weiterentwickeln, internationale Sichtbarkeit erreichen
vom 31.08.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Schlagwörter: Hightech Spaces Innovationsökosysteme Public Private Partnership Leuchtturmvorhaben Katalysator-Vorhaben Technologietransfer Forschungsförderung Projektförderung Verbundprojekt Innovationsstrategie
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/hightechspaces-a.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.
Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.
Förderhöhe laut Text
Förderhöhe: keine Angabe im Text.
Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.
Steckbrief laut Quelle
- Fördergeber
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
- Ebene
- Bund (BMBF)
- Förderart
- Zuschuss
- Fördergebiet
- bundesweit
- Förderberechtigte
- Bildungseinrichtung; Forschungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Unternehmen; Verband / Vereinigung
- Förderbereich
- Forschung und Innovation (themenspezifisch)
- Unternehmensgröße
- Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
- GRW-Fördergebiet
- keine GRW-Bindung
Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.
Ansprechstellen
Projektträger Jülich (PtJ)
Wilhelm-Johnen-Straße
52425 Jülich
Tel. +49 2461 61-2626
Fax +49 2461 61-5837
ptj@ptj.de
www.ptj.de/
Weiterführende Links
Passt das zu Ihrem Vorhaben? Der Check gleicht Ihre Angaben mit den Klassifikatoren dieses und aller anderen Programme ab.