Programme · Bund · BMBF

Förderung für ein Kompetenznetzwerk zur Jüdischen Gegenwartsforschung

Wenn Sie ein Kompetenznetzwerk zur Erfassung und Vernetzung der Jüdischen Gegenwartsforschung aufbauen möchten, können Sie Fördermittel beantragen. Dieser Zuschuss finanziert Ihre wissenschaftlichen Arbeiten sowie den Wissenstransfer in die breite Öffentlichkeit.

Quellendatum: 12.08.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Sie können eine finanzielle Förderung erhalten, wenn Sie ein Kompetenznetzwerk zur Jüdischen Gegenwartsforschung aufbauen möchten. Das Netzwerk führt in enger Verzahnung mit der Praxis Aktivitäten zur Erfassung und Vernetzung der wissenschaftlichen Gemeinschaft durch. Zudem unterstützt Ihr Vorhaben die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Bevölkerung.

Sie sind antragsberechtigt, wenn Sie eine Hochschule oder eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung sind. Auch andere nicht gewinnorientierte öffentliche und private Einrichtungen wie Vereine und Verbände können Mittel erhalten. Ihr Vorhaben muss einen klaren Forschungsbezug aufweisen. Sie müssen zudem weitreichende Vorerfahrungen in der jüdischen und zivilgesellschaftlichen Forschungslandschaft nachweisen.

Mit den Fördermitteln können Sie den Betrieb einer geschäftsstellenartigen Struktur finanzieren. Sie können damit Personalausgaben, Sachmittel, wissenschaftliche Veranstaltungen, Reisen und die Vergabe von Aufträgen bezahlen. Das Vorhaben hilft Ihnen, die vorhandene Forschungslandschaft systematisch zu erfassen. Sie entwickeln analoge und digitale Vernetzungsformate für Wissenschaft und Gesellschaft. Dazu gehören zum Beispiel eine eigene Internetseite oder ein Weblog. Die Förderung läuft grundsätzlich über einen Zeitraum von 4 Jahren.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Forschungseinrichtung, Hochschule, Öffentliche Einrichtung und Verband / Vereinigung. (Klassifikation)

Für einen einzelnen Betrieb ist dieses Programm in der Regel nicht direkt beantragbar; Betriebe können als Teilnehmende/Partner profitieren.

  • Unternehmensgröße: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Hochschule baut Kompetenznetzwerk auf

Eine Hochschule beantragt den Aufbau eines Kompetenznetzwerks zur Jüdischen Gegenwartsforschung. Sie richtet eine geschäftsstellenartige Struktur ein und finanziert damit Personalausgaben, Sachmittel und wissenschaftliche Veranstaltungen. Die Förderung läuft grundsätzlich über einen Zeitraum von 4 Jahren.

Außeruniversitäre Forschungseinrichtung vernetzt Wissenschaft und Gesellschaft

Eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit Vorerfahrung in der jüdischen und zivilgesellschaftlichen Forschungslandschaft beantragt Mittel für Vernetzungsformate. Sie entwickelt dafür analoge und digitale Angebote wie eine Internetseite oder einen Weblog und bindet Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Community sowie Verbände aktiv ein. Ein Betrieb tritt hier nicht als Antragsteller auf, da das Vorhaben einen klaren Forschungsbezug voraussetzt.

Verbund mehrerer Einrichtungen erfasst Forschungslandschaft

Mehrere nicht gewinnorientierte Einrichtungen bilden ein Verbundvorhaben, wobei mindestens eine wissenschaftliche Einrichtung beteiligt ist. Gemeinsam erfassen sie systematisch die vorhandene Forschungslandschaft und finanzieren dafür unter anderem Reisen und die Vergabe von Aufträgen. Wirtschaftliche Tätigkeiten dürfen mit dem Vorhaben nicht durchgeführt werden.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

  • Sie sind eine Hochschule, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung oder eine andere nicht gewinnorientiert arbeitende öffentliche oder private Einrichtung.
  • Ihr Vorhaben befasst sich mit der Erfassung, Vernetzung oder dem Transfer im Bereich der Jüdischen Gegenwartsforschung.
  • Sie weisen weitreichende Vorerfahrungen und genaue Kenntnisse der wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Landschaft nach.
  • Sie binden Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Community aktiv in Ihr Netzwerk ein.
  • Sie binden Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen verpflichtend in Ihr Vorhaben ein.
  • Sie erklären Ihre schriftliche Bereitschaft, mit dem Begleitvorhaben FonA21 zusammenzuarbeiten und an wissenschaftlichen Evaluierungen mitzuwirken.
  • Zum Zeitpunkt der Auszahlung der Fördermittel unterhalten Sie eine Betriebsstätte oder sonstige Einrichtung in Deutschland.
  • Bei einem Einzelvorhaben: Sie sind zwingend eine wissenschaftliche Einrichtung.
  • Bei einem Verbundvorhaben: Mindestens eine wissenschaftliche Einrichtung ist am Verbund beteiligt.
  • Sie haben vor der Antragstellung geprüft, ob eine ausschließliche Förderung durch die Europäische Union möglich ist.

Ausschlussgründe:

  • Sie führen mit dem Vorhaben wirtschaftliche Tätigkeiten durch.
  • Sie haben mit den Arbeiten an dem Vorhaben bereits vor der Bewilligung begonnen.
  • Sie nutzen die Ergebnisse des geförderten Vorhabens außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz.

Ablauf

Das Verfahren zur Bewilligung der Fördermittel ist zweistufig aufgebaut. Sie können sich vor der Einreichung einer Skizze persönlich durch den Projektträger beraten lassen.

Schritt 1: Einreichung der Vorhabenskizze

  • Sie reichen Ihre formlose Vorhabenskizze elektronisch über das System "easy-Online" ein (siehe weiterführende Links).
  • Ihre Skizze wird unter Einbeziehung von externen Gutachtern bewertet.
  • Sie werden schriftlich über das Auswahlergebnis informiert.

Schritt 2: Förmliche Antragstellung

  • Bei einer positiven Bewertung der Skizze werden Sie zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.
  • Sie erstellen den förmlichen Antrag über das elektronische System "easy-Online" (siehe weiterführende Links).
  • Die Bewilligungsbehörde prüft Ihren Antrag abschließend.
  • Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie einen schriftlichen Zuwendungsbescheid.

Hinweise zum Verfahren

  • Frist für die Vorlage der Vorhabenskizze (Stufe 1): 09.10.2026

Unterlagen

Für die Einreichung der Vorhabenskizze (Stufe 1):

  • Formlose Vorhabenskizze mit einem Umfang von maximal 12 Seiten
  • Lebenslauf inklusive einer projektbezogenen Publikationsliste von maximal 2 Seiten pro Projektleitung
  • Absichtserklärungen von bestehenden und zukünftigen Partnern
  • Bei geplanten Datenerhebungen: Ein kurzer Datenmanagementplan von maximal 2 Seiten

Für den förmlichen Förderantrag (Stufe 2):

  • Förmlicher Förderantrag über das elektronische Antragssystem "easy-Online" (siehe weiterführende Links)
  • Detaillierter Finanzierungsplan des Vorhabens
  • Ausführlicher Verwertungsplan mit einem kurzen Transferkonzept
  • Darstellung der Notwendigkeit der Zuwendung
  • Detaillierter Arbeitsplan inklusive einer vorhabenbezogenen Ressourcenplanung
  • Bei einem Verbundvorhaben: Eine schriftliche Kooperationsvereinbarung oder der Nachweis einer grundsätzlichen Übereinkunft nach dem Vordruck Nummer 0110 des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Rechtsgrundlage

Richtlinie zur Förderung von Vorhaben zum Thema „Jüdische Gegenwartsforschung“
vom: 14.07.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 24.07.2026 B2

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: Kompetenznetzwerk Jüdische Gegenwart Netzwerk Jüdische Gegenwartsforschung Geisteswissenschaftliche Netzwerkförderung Sozialwissenschaftliche Netzwerkförderung Jüdisches Leben in Deutschland

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/juedische-gegenwart-kompetenz.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Keine Förderquote im Text.

Prüfstatus
einzeln am Programmtext gegengelesen: keine Quote im Text – Keine Quote genannt; ‚finanziert Ihre wissenschaftlichen Arbeiten‘ ist keine Vollfinanzierungsaussage.
Geprüft am
27.09.2026

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ebene
Bund (BMBF)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Forschungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Verband / Vereinigung
Förderbereich
Forschung und Innovation (themenspezifisch); Kultur, Medien und Sport
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

DLR Projektträger
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. +49 2203 601-0
contact-dlr@DLR.de
projekttraeger.dlr.de/de

Passt das zu Ihrem Vorhaben? Der Check gleicht Ihre Angaben mit den Klassifikatoren dieses und aller anderen Programme ab.

Check starten