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Förderung für internationale Forschungsvorhaben zur KI-gestützten Robotik
Sie planen ein internationales Forschungsvorhaben zur KI-gestützten Robotik mit Partnern in Europa und Japan. Hier können Sie eine Förderung für Ihr Verbundprojekt beantragen.
Quellendatum: 17.06.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –
Förderhöhe: bis zu 100 % (Zuschuss, nur Hochschulen/Forschungseinrichtungen) laut Quelle, geprüft
Kurzzusammenfassung
Sie forschen an Systemen der Künstlichen Intelligenz (KI) und Robotik und möchten diese für den Einsatz in der Praxis weiterentwickeln. Wenn Sie mit Forschungspartnern aus Japan und Europa zusammenarbeiten, können Sie eine Förderung erhalten. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer internationalen Forschungsvorhaben.
Die Förderung zielt darauf ab, Robotersysteme zu entwickeln, die in dynamischen und menschenzentrierten Umgebungen lernen und sich anpassen. Sie können Zuschüsse für Projekte erhalten, die Lösungen für Herausforderungen in der Industrie, im Gesundheitswesen, in der Landwirtschaft oder im Katastrophenschutz bieten.
Sie profitieren von der Bündelung internationalen Wissens. Sie erhalten finanzielle Unterstützung für Personal, Sachmittel, Geräte sowie für Reisen. Die Zuwendung beträgt in der Regel bis zu 180.000 EUR pro Projekt für die deutsche Seite.
Es wird zwischen 2 Gruppen von Förderberechtigten unterschieden:
- Wenn Sie eine Hochschule oder Forschungseinrichtung vertreten, erfolgt Ihre Förderung als Zuwendung auf Ausgabenbasis (AZA). Sie können bis zu 100 % Ihrer projektbezogenen Ausgaben gefördert bekommen. Zusätzlich erhalten Sie eine Projektpauschale in Höhe von 20 % auf diese Ausgaben.
- Wenn Sie ein Unternehmen vertreten, erhalten Sie die Zuwendung auf Kostenbasis (AZK). Hierbei müssen Sie beihilferechtliche Vorgaben beachten.
Beispiele
Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.
Wer bekommt die Förderung – und wer nicht
Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Forschungseinrichtung, Hochschule, Öffentliche Einrichtung und Unternehmen. (Klassifikation)
- Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
- Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
- Fördergebiet: bundesweit.
Rechenbeispiel
Bei 50.000 € förderfähigen Ausgaben ergäbe eine Förderung von bis zu 100 % höchstens 50.000 €.
Der Text nennt einen Höchstbetrag von 180.000 € pro Projekt.
Einschränkung laut Text: nur Hochschulen/Forschungseinrichtungen
Beispielrechnung, keine Zusage; maßgeblich ist der Bescheid.
Beispielszenarien
Hochschule forscht mit Japan und Europa
Eine Hochschule vertritt die deutsche Seite eines Verbundprojekts zur KI-gestützten Robotik mit einem japanischen Partner und Partnern aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Förderung erfolgt als Zuwendung auf Ausgabenbasis mit bis zu 100 % der projektbezogenen Ausgaben, zuzüglich einer Projektpauschale in Höhe von 20 % auf diese Ausgaben. Über die Bewilligung entscheidet das BMFTR.
Unternehmen entwickelt anpassungsfähige Robotersysteme
Ein Unternehmen beteiligt sich an einem internationalen Forschungsvorhaben zu Robotersystemen, die in dynamischen und menschenzentrierten Umgebungen lernen und sich anpassen sollen. Die Zuwendung erfolgt auf Kostenbasis, wobei beihilferechtliche Vorgaben zu beachten sind. Die Zuwendung beträgt in der Regel bis zu 180.000 EUR pro Projekt für die deutsche Seite.
Forschungseinrichtung schließt Kooperation mit Partnern
Eine Forschungseinrichtung plant ein Verbundprojekt zur KI-gestützten Robotik für den Einsatz etwa in der Landwirtschaft oder im Katastrophenschutz. Sie benennt eine europäische und eine japanische Projektleitung und schließt eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit allen Projektpartnern ab. Als Forschungseinrichtung stellt sie zudem sicher, dass keine indirekten Beihilfen an Unternehmen fließen.
Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.
Rechtliche Voraussetzungen
- Ihr Verbundprojekt besteht aus mindestens einem japanischen Partner und mindestens 2 Partnern aus 2 verschiedenen europäischen Ländern, die am Joint Call teilnehmen.
- Sie benennen jeweils eine europäische und eine japanische Projektleitung für Ihr Projekt.
- Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit allen Projektpartnern ab.
- Sie weisen das Potential für eine langfristige und nachhaltige Kooperation nach.
- Sie stellen sicher, dass keine indirekten Beihilfen an Unternehmen fließen, wenn Sie als Forschungseinrichtung gefördert werden.
Sie können keine Förderung erhalten für:
- Forschungsvorhaben, die nicht sowohl Künstliche Intelligenz (KI) als auch Robotik einbeziehen.
- Forschungsvorhaben, die sich ausschließlich auf medizinische KI-gestützte Robotik konzentrieren.
- Vorhaben zu militärischen Anwendungen oder Mikrorobotik.
- Ansätze, die sich auf nicht-adaptive KI-gestützte Robotik beschränken (zum Beispiel vortrainierte neuronale Netze ohne aktive Anpassung).
Ablauf
Das Antragsverfahren ist zweistufig. Sie durchlaufen folgende Schritte:
Stufe 1: Einreichung der Projektskizze
- Sie reichen Ihre englischsprachige Projektskizze elektronisch über das Skizzentool PT-Outline (siehe weiterführende Links) ein.
- Die European Interest Group (EIG) CONCERT-Japan organisiert die zentrale Einreichung und Begutachtung.
- Ein internationaler Gutachterkreis bewertet Ihre Projektskizze.
- Sie erhalten eine schriftliche Mitteilung über das Auswahlergebnis.
Stufe 2: Förmlicher Förderantrag
- Wenn Ihre Skizze positiv bewertet wurde, werden Sie zur förmlichen Antragstellung aufgefordert.
- Sie reichen Ihren förmlichen Förderantrag über das elektronische Antragssystem ?easy-Online" (siehe weiterführende Links) beim DLR Projektträger ein.
- Fügen Sie zwingend eine deutschsprachige Vorhabenbeschreibung bei.
- Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) prüft Ihren Antrag abschließend und entscheidet über die Förderung.
Hinweise zum Verfahren
Die Antragstellung für die Projektskizze ist bis zum 22.07.2026 (10:00 Uhr) möglich. Die Frist zur Einreichung des förmlichen Förderantrags wird Ihnen bei positiver Skizzenbewertung mitgeteilt.
Unterlagen
Erforderliche Unterlagen
Für die 1. Stufe (Projektskizze bei der EIG CONCERT-Japan):
- Projektskizze in englischer Sprache (maximal 12 Seiten)
- Detaillierte Vorhabenbeschreibung
- Arbeitsplan und Zeitplan
- Finanzierungsplan mit geschätzten Ausgaben oder Kosten
- Bei Beteiligung von Partnern aus nicht am Joint Call teilnehmenden Ländern: Bestätigungsschreiben (Confirmation Letter) über die eigene Finanzierung
Für die 2. Stufe (Förmlicher Förderantrag beim DLR Projektträger):
- Förmlicher Förderantrag
- Detaillierte Vorhabenbeschreibung in deutscher Sprache (maximal 12 Seiten)
- Ausführliche Arbeits- und Zeitplanung
- Ausführliche Darstellung der Verwertung
- Detaillierte Angaben zur Finanzierung des Vorhabens
Rechtsgrundlage
Richtlinie zur Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema „KI-gestützte Robotik für Anwendungen in der realen Welt“ zwischen Europa und Japan im Rahmen der European Interest Group CONCERT-Japan im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland
vom: 30.04.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 15.05.2026 B1
Schlagwörter: Künstliche Intelligenz Robotik Forschungskooperation Japan internationale Verbundvorhaben Hightech Agenda
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/ki-gestuetzte-robotik-eu-japan.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.
Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.
Förderhöhe laut Text
bis zu 100 % (Zuschuss)
nur Hochschulen/Forschungseinrichtungen
„Wenn Sie eine Hochschule oder Forschungseinrichtung vertreten, erfolgt Ihre Förderung als Zuwendung auf Ausgabenbasis (AZA). Sie können bis zu 100 % Ihrer projektbezogenen Ausgaben gefördert bekommen.“
- Feld
- Kurzzusammenfassung
- Prüfstatus
- einzeln am Programmtext gegengelesen, bestätigt – 100 % nur Hochschulen/Forschungseinrichtungen; Unternehmen nach Beihilferecht ohne genannte Quote.
- Geprüft am
- 27.09.2026
Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.
Steckbrief laut Quelle
- Fördergeber
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
- Ebene
- Bund (BMBF)
- Förderart
- Zuschuss
- Fördergebiet
- bundesweit
- Förderberechtigte
- Forschungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Unternehmen
- Förderbereich
- Forschung und Innovation (themenspezifisch)
- Unternehmensgröße
- Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
- GRW-Fördergebiet
- keine GRW-Bindung
- Forschung und Innovation (themenspezifisch)
- Information und Kommunikation
Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.
Ansprechstellen
DLR Projektträger
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. +49 2203 601-0
contact-dlr@DLR.de
www.dlr.de/pt
Weiterführende Links
Passt das zu Ihrem Vorhaben? Der Check gleicht Ihre Angaben mit den Klassifikatoren dieses und aller anderen Programme ab.