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Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme (Hightech Agenda)

Sie forschen zu Mobilität und Künstlicher Intelligenz (KI)? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Verbundprojekte in Modellregionen. Entwickeln Sie jetzt innovative Lösungen für einen klimaneutralen Verkehr und erhalten Sie Zuschüsse.

Quellendatum: 16.02.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Sie können eine Förderung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der intelligenten Mobilität erhalten. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt Vorhaben, die Künstliche Intelligenz (KI) für den Klimaschutz nutzen.

Diese Förderung richtet sich an Forschungsverbünde. Ihr Verbund muss aus mindestens 3 Partnern bestehen. Dazu gehören eine Hochschule oder Forschungseinrichtung sowie eine interkommunale Institution. Ein weiterer Partner aus Wirtschaft oder Gesellschaft muss beteiligt sein.

Sie erhalten finanzielle Unterstützung für die Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen. Dies umfasst Bereiche wie autonomes Fahren oder smarte Infrastrukturen. Auch On-Demand-Angebote im ländlichen Raum gehören dazu. Sie erproben Ihre Technologien in Reallaboren unter echten Bedingungen. Das Ziel ist ein intelligentes Mobilitätssystem. Damit leisten Sie einen Beitrag zur Hightech Agenda Deutschland (HTAD). Auch die nationalen Klimaziele werden so unterstützt. Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein. Der Verkehrssektor spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Nutzen Sie die Förderung für den Technologietransfer in Ihrer Region.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Forschungseinrichtung, Hochschule, Kommune, Unternehmen und Verband / Vereinigung. (Klassifikation)

  • Unternehmensgröße: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Forschungsverbund entwickelt autonome Mobilitätslösung

Eine Hochschule bildet gemeinsam mit einer interkommunalen Institution und einem Unternehmen einen Verbund mit mindestens 3 Partnern. Gemeinsam beantragen sie Fördermittel für ein Reallabor zu autonomem Fahren in einer Modellregion. Über die Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle.

On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum erproben

Eine Forschungseinrichtung schließt sich mit einer Kommune und einem gesellschaftlichen Partner zu einem Verbundprojekt zusammen. Nach einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung entwickeln sie ein On-Demand-Mobilitätsangebot für den ländlichen Raum und testen es unter echten Bedingungen. Die Ergebnisse sollen in Deutschland genutzt werden.

Smarte Infrastruktur ohne klaren CO2-Beitrag

Ein Verbund aus Hochschule, interkommunaler Institution und Unternehmen plant eine smarte Verkehrsinfrastruktur mit KI-Unterstützung. Ohne einen klaren Beitrag zur CO2-Reduktion ist das Vorhaben jedoch nicht förderfähig. Der Verbund muss sein Konzept entsprechend anpassen, bevor ein Antrag erfolgversprechend ist.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

  • Ihr Vorhaben muss ein Verbundprojekt mit mindestens 3 Partnern sein.
  • Ein Partner muss eine interkommunale oder intraregionale Institution sein.
  • Ein Partner muss eine Hochschule oder Forschungseinrichtung sein.
  • Sie müssen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung abschließen.
  • Sie benötigen eine Betriebsstätte oder Einrichtung in Deutschland.
  • Die Ergebnisse müssen in Deutschland, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz genutzt werden.
  • Ihr Projekt muss deutlich über den Stand der Technik hinausgehen.

In folgenden Fällen können Sie keine Förderung erhalten: Wenn Ihr Unternehmen als „Unternehmen in Schwierigkeiten“ gemäß Allgemeiner Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) gilt, erhalten Sie keine Förderung. Zudem sind Vorhaben ohne klaren Beitrag zur CO2-Reduktion nicht förderfähig.

Ablauf

Das Antragsverfahren für diese Förderung ist zweistufig angelegt:

1. Skizzenphase: Reichen Sie Ihre Projektskizze über das Portal „easy-Online“ (siehe weiterführende Links) ein.
2. Bewertung: Externe Gutachter bewerten Ihre Skizze nach Relevanz und Qualität.
3. Antragsphase: Nach positiver Bewertung werden Sie zur förmlichen Antragstellung aufgefordert.
4. Bewilligung: Der DLR-Projektträger prüft Ihren Vollantrag und erlässt den Zuwendungsbescheid.
5. Projektstart: Sie beginnen mit der ersten Förderphase von bis zu 3 Jahren.
6. Zwischenprüfung: Nach 2,5 Jahren legen Sie einen Meilensteinbericht vor.
7. Transferphase: Bei Erfolg folgt die zweite Phase für Umsetzung und Transfer von bis zu 2 Jahren.

Hinweise zum Verfahren

Antragstellung ist bis zum 27.03.2026 möglich.

Die Richtlinie ist bis zum 30.06.2027 befristet. Eine Verlängerung bis zum 30.06.2035 ist möglich.

Unterlagen

Erforderliche Unterlagen

Bitte reichen Sie die Unterlagen je nach Verfahrensstufe ein:

  • Erste Stufe (Projektskizze):
    • Projektskizze (maximal 12 Seiten)
    • Grobkalkulation der Kosten und Ausgaben
    • Interessensbekundungen oder Absichtserklärungen von Praxispartnern
  • Zweite Stufe (Förmlicher Antrag):
    • Ausführliche Projektbeschreibung (maximal 30 Seiten)
    • Detaillierter Finanzierungsplan
    • Meilensteinplanung
    • Verwertungsplan inklusive Konzept zur Wissenschaftskommunikation
    • Nachweis der Kooperationsvereinbarung nach BMFTR-Vordruck 0110
    • Forschungsdatenmanagementplan

Bearbeitungsdauer

Rechnen Sie nach Einreichung der Skizze mit einer mehrwöchigen Begutachtungsdauer. Das gesamte Verfahren bis zum Bescheid beansprucht meist mehrere Monate.

Rechtsgrundlage

Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
vom: 15.01.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 11.02.2026 B2

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: Smart Vehicles; Reallabor; Mobilitätsplattform; Autonomes Fahren; On-Demand-Mobilität; Emissionsfreie Antriebe; Verkehrssteuerung; Vernetzte Mobilität; Technologietransfer; Klimaneutrale Regionen

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/ki-klimaneutrale-mobilitaet.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ebene
Bund (BMBF)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Forschungseinrichtung; Hochschule; Kommune; Unternehmen; Verband / Vereinigung
Förderbereich
Forschung und Innovation (themenspezifisch); Mobilität
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Information und Kommunikation; Mobilität und Verkehr

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

DLR Projektträger
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. +49 228 3821-2202
mobilitaet@dlr.de
projekttraeger.dlr.de/de

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