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Förderung für Forschungsprojekte zum Thema Innovative Grundlagen für KI-Methoden und ML-Modelle

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Forschungsprojekte zu hybriden Ansätzen der Künstlichen Intelligenz (KI). Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen können Zuschüsse für innovative Methoden für Maschinelles Lernen (ML) erhalten.

Quellendatum: 11.03.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt Sie bei der Mitgestaltung der KI der nächsten Generation und hilft dabei, grundlegende Methoden des Maschinellen Lernens (ML) entscheidend voranzubringen.

Diese Maßnahme ist ein zentraler Bestandteil der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) für die Schlüsseltechnologie KI. Im Fokus stehen dabei hybride Ansätze. Das bedeutet: Sie kombinieren lernende Verfahren systematisch mit explizitem Wissen, formalen Methoden oder physikalischen Modellen. Ziel ist es, KI-Systeme robuster, nachvollziehbarer und effizienter zu machen.

Sie können eine Förderung erhalten, wenn Sie als Hochschule, Forschungseinrichtung oder Unternehmen innovative KI-Architekturen oder Lernalgorithmen entwickeln. Besonders willkommen sind Ansätze, die über den derzeitigen Stand der Technik hinausgehen und beispielsweise Kausalität oder symbolische Deduktion integrieren. Das Programm trägt maßgeblich zur technologischen Souveränität Deutschlands bei.

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Sie können Mittel für Personal, Dienstreisen sowie projektbezogene Investitionen und Sachmittel beantragen. Die maximale Fördersumme beträgt in der Regel 2.000.000 EUR pro Projekt bei einer Laufzeit von 3 Jahren. Als Hochschule erhalten Sie zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 % auf Ihre projektbezogenen Ausgaben.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Forschungseinrichtung, Hochschule und Unternehmen. (Klassifikation)

  • Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Hochschule erforscht hybride KI-Architektur

Eine Hochschule beantragt Fördermittel für ein Forschungsprojekt zu einer neuen KI-Architektur, die lernende Verfahren mit formalen Methoden kombiniert. Die maximale Fördersumme beträgt in der Regel bis zu 2.000.000 EUR pro Projekt bei einer Laufzeit von 3 Jahren. Zusätzlich erhält die Hochschule eine Projektpauschale in Höhe von 20 % auf ihre projektbezogenen Ausgaben.

Unternehmen entwickelt neuen Lernalgorithmus

Ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Niederlassung in Deutschland beantragt einen Zuschuss für die Entwicklung eines Lernalgorithmus, der symbolische Deduktion integriert. Beantragt werden Mittel für Personal, Dienstreisen sowie projektbezogene Investitionen und Sachmittel. Über die Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle.

Verbundprojekt zu kausalen KI-Methoden

Eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung schließt sich mit einem Unternehmen zu einem Verbundprojekt zusammen, das Kausalität in ML-Modelle integriert. Die Partner schließen dafür eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ab und weisen die Übereinkunft durch den Vordruck Nummer 0110 nach. Nicht gefördert würde das Vorhaben, wenn es etwa auf vorausschauende Wartung oder marginale Verbesserungen bestehender Ansätze zielte.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Sie müssen folgende Voraussetzungen erfüllen, um eine Förderung erhalten zu können:

  • Sie sind eine Hochschule, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder eine andere Institution, die Forschungsbeiträge liefert.
  • Sie haben zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte, eine Niederlassung oder eine sonstige Einrichtung in Deutschland.
  • Ihr Projekt geht weit über den derzeitigen internationalen Stand der Technik hinaus.
  • Sie nutzen zur Durchführung des Projekts bereits existierende Rechenressourcen.
  • Sie begründen neue Anschaffungen von Rechenressourcen und Speicherressourcen ausführlich.
  • Sie bestätigen, dass Sie einen Forschungsdatenmanagementplan haben.
  • Sie veröffentlichen die Ergebnisse Ihrer Forschung als Open Source oder Open Data.
  • Bei Verbundprojekten: Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ab.
  • Bei Verbundprojekten: Sie weisen eine Übereinkunft nach den Vorgaben des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) durch den Vordruck Nummer 0110 nach.

Sie können jedoch keine Förderung erhalten, wenn Ihr Forschungsvorhaben einen der folgenden Bereiche betrifft:

  • Entwicklung von Hardware für Künstliche Intelligenz (KI) oder neuromorphes Computing.
  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin, im Personalwesen oder in der Bildung.
  • Marketing, Kundenbetreuung oder IT-Sicherheit.
  • Vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance).
  • Zivile Sicherheit, Drohnen oder robotische Systeme für die Pflege.
  • Marginale Verbesserungen von bestehenden Ansätzen mit geringer Aussicht auf Generalisierung.

Ablauf

  • Skizzenphase: Projektskizzen müssen bis zum 30.04.2026 elektronisch über das Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links) eingereicht werden.
  • Auswahlphase: Die Projektskizzen werden durch externe Experten begutachtet, und geeignete Projektideen werden ausgewählt. Das Ergebnis wird schriftlich mitgeteilt.
  • Antragsphase: Bei positiver Bewertung der Skizzen wird der Antragsteller dazu aufgefordert, den vollständigen Förderantrag über das elektronische Antragssystem ?easy-Online" (siehe weiterführende Links) einzureichen.
  • Bewilligung: Nach der abschließenden Prüfung des Antrags entscheidet die Behörde über die Förderung und erlässt einen Zuwendungsbescheid.

Hinweise zum Verfahren

Projektskizzen sind bis zum 30.04.2026 einzureichen.

Unterlagen

Erforderliche Unterlagen

Das Verfahren ist zweistufig. Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

1. Stufe (Projektskizze):

  • Gemeinsame Projektskizze des Verbunds mit maximal 15 Seiten (Deckblatt, Literatur- und Abbildungsverzeichnis zählen nicht zum Seitenlimit).
  • Darstellung der Ziele, des Lösungswegs und der Innovation.
  • Arbeits-, Zeit- und Finanzierungsplanung.
  • Nachweis der Datenverfügbarkeit und des Rechenbedarfs.

2. Stufe (Förmlicher Antrag):

  • Förmlicher Förderantrag über das elektronische System „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
  • Ausführliche Vorhabenbeschreibung basierend auf der Projektskizze.
  • Detaillierter Finanzierungsplan auf Ausgabenbasis (AZA) für Hochschulen oder Kostenbasis (AZK) für Unternehmen.
  • Ausführlicher Verwertungsplan und Meilensteinplanung.

Rechtsgrundlage

Richtlinie zur Förderung von Forschungsprojekten zum Thema „Innovative Grundlagen für KI-Methoden und ML-Modelle“
vom: 27.01.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 20.02.2026 B1

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: KI Förderung, Hybrid-KI, Maschinelles Leren, Neuro-symbolische KI Förderung, KI Methodenforschung , Generative KI, Forschungsprojekte, FITS2030, Hightech Agenda Deutschland

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/ki-methoden-ml-modelle-grundlagen.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ebene
Bund (BMBF)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Forschungseinrichtung; Hochschule; Unternehmen
Förderbereich
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Unternehmensgröße
Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Information und Kommunikation

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin
Tel. +49 30 31 00 78-5515 (Montag 10:00 – 12:00 Uhr, Freitag 13:00 – 15:00 Uhr)
KI-ML-Methoden@vdivde-it.de
www.vdivde-it.de

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