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Förderung für Unternehmen für internationale Verbundvorhaben zur Stärkung der genetischen Diversität von Kulturpflanzen

Ihr Unternehmen forscht zur genetischen Diversität von Kulturpflanzen? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Ihre internationalen Verbundvorhaben. Sichern Sie sich Zuschüsse für die agrarökologische Transition.

Quellendatum: 30.01.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Sie können eine Förderung für internationale Forschungsprojekte zur genetischen Diversität von Kulturpflanzen erhalten. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stärkt damit die agrarökologische Transition. Gefördert werden Vorhaben, die zur Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen.

Im Fokus steht die Nutzung von Genotypen für spezifische Umweltbedingungen. Sie untersuchen dabei agroökologisch relevante Phänotypen und genetische Anpassungsmechanismen. Auch die Pflanzenzüchtung für resilientere Sorten unter Stressbedingungen ist ein wichtiger Bestandteil. Sie erforschen dabei Interaktionen zwischen Pflanzen und Mikrobiomen.

Als Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft arbeiten Sie in transnationalen Verbundprojekten zusammen. Ihr Projekt muss Partner aus den Staaten der „European Partnership AGROECOLOGY“ einbinden. Die Ergebnisse müssen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz nutzbar sein. Das BMFTR finanziert Ihre projektbezogenen Kosten auf Basis der Abrechnung auf Kostenbasis (AZK). Sie müssen eine angemessene Eigenbeteiligung leisten. Die Förderung erfolgt nach den Regeln der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO).

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Unternehmen. (Klassifikation)

  • Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Unternehmen erforscht Genotypen für Kulturpflanzen

Ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Norddeutschland untersucht agroökologisch relevante Phänotypen und genetische Anpassungsmechanismen von Nutzpflanzen. Dafür arbeitet es in einem transnationalen Verbund mit Partnern aus mindestens zwei weiteren Teilnehmerstaaten der European Partnership AGROECOLOGY zusammen. Die Kooperation wird schriftlich vereinbart, und die Ergebnisse sollen im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz nutzbar sein.

Firma erforscht Pflanzenzüchtung unter Stressbedingungen

Ein mittleres Unternehmen beteiligt sich an einem internationalen Verbundvorhaben zur Pflanzenzüchtung für resilientere Sorten unter Stressbedingungen. Es bringt eine Einrichtung in Deutschland für die nichtwirtschaftliche Tätigkeit ein und legt einen Forschungsdatenmanagementplan vor. Die projektbezogenen Kosten werden auf Basis der Abrechnung auf Kostenbasis finanziert, eine angemessene Eigenbeteiligung ist dabei erforderlich.

Betrieb untersucht Pflanzen-Mikrobiom-Interaktionen

Ein kleines Unternehmen erforscht im Rahmen eines transnationalen Verbunds Interaktionen zwischen Pflanzen und Mikrobiomen zur Stärkung der genetischen Diversität von Kulturpflanzen. Der Verbund umfasst Partner aus mindestens zwei weiteren Teilnehmerstaaten, mit denen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung geschlossen wird. Die Förderung erfolgt nach den Regeln der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

  • Sie benötigen eine Einrichtung in Deutschland für die nichtwirtschaftliche Tätigkeit.
  • Ihr Verbund umfasst Partner aus mindestens zwei weiteren Teilnehmerstaaten.
  • Sie schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit den Partnern ab.
  • Die Ergebnisse sind im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz nutzbar.
  • Sie legen einen Forschungsdatenmanagementplan vor.

Ablauf

Das Antragsverfahren für diese Förderung ist dreistufig angelegt.

  • Schritt 1: Reichen Sie zuerst eine Ideenskizze elektronisch beim Förderaufruf-Portal „Agroecology“ (siehe weiterführende Links) ein.
    • Internationale Gutachter bewerten Ihre Skizze nach Exzellenz und Auswirkung.
  • Schritt 2: Reichen Sie nach einer Einladung eine detaillierte Projektskizze ein.
    • Nach erneuter positiver Prüfung werden Sie zur förmlichen Antragsstellung aufgefordert.
  • Schritt 3: Stellen Sie den förmlichen Antrag über das System „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
    • Der Projektträger Jülich prüft Ihren Antrag und erlässt den Bescheid.

Hinweise zum Verfahren

  • Frist Ideenskizze: Die Antragstellung war bis zum 18.02.2026 um 14:00 Uhr möglich.
  • Frist Projektskizze: Die Einreichung erfolgt bis zum 08.07.2026 nach Aufforderung.

Unterlagen

Erforderliche Unterlagen

Bitte reichen Sie für das dreistufige Verfahren folgende Unterlagen ein:

1. Stufe: Ideenskizze (Pre Proposal): In dieser ersten Phase muss der Verbundkoordinator eine Ideenskizze elektronisch einreichen. Hierfür ist zwingend die vorgeschriebene Vorlage zu nutzen, die auf der Website des Förderaufruf-Portals „Agroecology“ (siehe weiterführende Links) bereitgestellt wird.

2. Stufe: Projektskizze (Full Proposal): Wenn die Ideenskizze erfolgreich war, wird der Koordinator zur Einreichung einer detaillierteren Projektskizze eingeladen. Auch in dieser Stufe muss eine spezifische Vorlage der genannten Internetseite verwendet werden.

3. Stufe: Förmlicher Förderantrag: In der dritten Stufe müssen die deutschen Partner der positiv bewerteten Projekte einen förmlichen Antrag über das elektronische System „easy-Online“ stellen. Die Projektskizze wird dabei um folgende Unterlagen und Angaben ergänzt: Ein deutscher Vorhabentitel, eine deutschsprachige Kurzfassung (max. 1 DIN-A4-Seite), eine detaillierte Meilensteinplanung (inkl. Abbruchkriterien) und ein umfassender Verwertungsplan. Ein detaillierter Finanzierungsplan, der Ausgaben bzw. Kosten für Personal, Investitionen, Verbrauchsmaterial, Reisen und Aufträge aufschlüsselt. Darstellung der Notwendigkeit der Zuwendung sowie ein Ablaufplan für die Erstellung der Kooperationsvereinbarung. Bestätigung eines Forschungsdatenmanagementplans. Dokumentation der Prüfung von Missbrauchsrisiken (Dual Use) sowie Risiken für die Wissenschaftsfreiheit. Nachweis einer grundsätzlichen Übereinkunft über Kooperationskriterien gemäß BMFTR-Vordruck Nr. 0110. Eine Erklärung zur KMU-Einstufung sowie spezifische Angaben zur Sicherstellung des Anreizeffekts (unter anderem Unternehmensgröße, Standort und Projektkosten).

Bearbeitungsdauer

Die Begutachtung der ersten Stufe nimmt etwa fünf Monate ein. Das gesamte Verfahren beansprucht aufgrund internationaler Prüfungen mehrere Monate.

Rechtsgrundlage

Förderrichtlinie zur Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie zum Thema „Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition“
vom: 27. 11. 2025
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
BAnz AT 08.12.2025 B2

Weblink zur Förderrichtlinie

Schlagwörter: Pflanzenzüchtung; KMU-Förderung; Bioökonomie; Agrarökologische Transition; Genetische Vielfalt; Forschungsförderung

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/pflanzliche-genetische-diversitaet-unternehmen.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ebene
Bund (BMBF)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Unternehmen
Förderbereich
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Unternehmensgröße
Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Biowissenschaften; Land-, Forst- und Fischwirtschaft

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Projektträger Jülich (PtJ)
Wilhelm-Johnen-Straße
52425 Jülich
Tel. +49 2461 61-2626
ptj@fz-juelich.de
www.ptj.de/

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