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Förderung für Projekte zu resilienten und nachhaltigen Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien (RAMP)
Sie entwickeln Technologien für eine sichere Rohstoffversorgung in Europa? Das Bundesministerium fördert Vorhaben zu resilienten Wertschöpfungsketten für mineralische und metallische Rohstoffe. Entwickeln Sie Innovationen für die Kreislaufwirtschaft und strategische Zukunftstechnologien.
Quellendatum: 07.08.2026 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –
Förderhöhe: bis zu 100 % (Zuschuss, nur Hochschulen/Forschungseinrichtungen) laut Quelle, geprüft
Kurzzusammenfassung
Sie unterstützen mit Ihrem Projekt das Ziel, eine sichere und nachhaltige Versorgung Deutschlands und Europas mit mineralischen und metallischen Rohstoffen aufzubauen. Damit stärken Sie die strategische Autonomie und die Resilienz der Wirtschaft gegenüber globalen Versorgungsrisiken. Ihre Forschungsergebnisse helfen dabei, technologische Abhängigkeiten bei Zukunftstechnologien – wie der klimaneutralen Energieerzeugung oder der Digitalisierung – zu verringern.
Sie können eine Förderung für anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche Forschungsprojekte erhalten. Diese müssen Sie innerhalb eines transnationalen Verbundes durchführen. Die Förderung konzentriert sich in diesem Aufruf auf 2 Schwerpunkte:
- Nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen (Thema 1): Sie entwickeln technische Innovationen in den Bereichen Erkundung, Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen direkt aus der Natur.
- Nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen (Thema 2): Sie erforschen neue Wege für das Recycling von Rohstoffen aus Altprodukten oder anthropogenen Lagern. Sie integrieren diese zurück in den Wertschöpfungskreislauf.
Die Förderung beträgt mindestens 100.000 EUR und höchstens 300.000 EUR je Partner. Wenn Sie die Koordination eines Verbundvorhabens übernehmen, können Sie bis zu 350.000 EUR erhalten. Beteiligen sich mehrere deutsche Partner an einem Verbund, beträgt die Förderung insgesamt maximal 450.000 EUR.
Für die verschiedenen Partner gelten folgende spezifische Regelungen zur Förderhöhe und Bemessungsgrundlage:
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Ihre Förderung berechnet sich auf Basis der projektbezogenen Ausgaben. Sie erhalten eine Förderung von bis zu 100 % dieser Ausgaben. Zusätzlich erhalten Hochschulen eine Projektpauschale in Höhe von 20 % der Ausgaben.
- Unternehmen: Ihre Förderung berechnet sich auf Basis der projektbezogenen Kosten. Die Förderung setzt eine angemessene Eigenbeteiligung an den Kosten voraus. Die Basisquote beträgt bei der Grundlagenforschung bis zu 100 %. Bei der industriellen Forschung beträgt die Quote bis zu 50 %. Für die experimentelle Entwicklung erhalten Sie bis zu 25 %. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 80 % erhalten.
?Details zur europäischen Partnerschaft RAMP bzw. zum Förderaufruf können auf der Website (siehe weiterführende Links) nachgelesen werden.
Beispiele
Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.
Wer bekommt die Förderung – und wer nicht
Antragsberechtigt laut Klassifikation der Quelle: Bildungseinrichtung, Forschungseinrichtung, Kommune, Öffentliche Einrichtung, Unternehmen und Verband / Vereinigung. (Klassifikation)
- Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
- Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
- Fördergebiet: bundesweit.
Rechenbeispiel
Kein Rechenbeispiel – der Text nennt je nach Fall unterschiedliche Höchstbeträge (450.000 €, 350.000 €); maßgeblich sind Programmtext und Richtlinie.
Beispielszenarien
Verbund erforscht Recycling von Altprodukten
Ein mittleres Unternehmen aus Norddeutschland beteiligt sich an einem transnationalen Forschungsverbund zu Thema 2, dem Recycling von Rohstoffen aus Altprodukten. Die Förderung für Unternehmen setzt eine angemessene Eigenbeteiligung voraus und richtet sich nach der Art der Forschung, bei der experimentellen Entwicklung bis zu 25 % der projektbezogenen Kosten. Über die Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle.
Hochschule koordiniert Verbund zur Rohstoffgewinnung
Eine Hochschule übernimmt die Koordination eines transnationalen Verbundvorhabens zu Thema 1, der Erkundung und Gewinnung mineralischer Rohstoffe. Als koordinierender Partner kann sie bis zu 350.000 EUR erhalten, die Förderung für die projektbezogenen Ausgaben beträgt bis zu 100 % zuzüglich einer Projektpauschale in Höhe von 20 %. Voraussetzung ist unter anderem eine schriftliche Kooperationsvereinbarung mit den internationalen Partnern.
Forschungseinrichtung grenzt Projekt von Grundfinanzierung ab
Eine Forschungseinrichtung beteiligt sich als Partner an einem transnationalen Verbund zur nachhaltigen Rohstoffversorgung und grenzt das Projekt klar von ihren bestehenden, grundfinanzierten Aktivitäten ab. Die Förderung je Partner beträgt mindestens 100.000 EUR und höchstens 300.000 EUR. Kommerzielle Explorationsvorhaben sowie Arbeiten zur Gewinnung mariner Rohstoffvorkommen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.
Rechtliche Voraussetzungen
Für den Erhalt der Förderung müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Ihr transnationaler Forschungsverbund besteht aus mindestens drei förderfähigen Partnern aus mindestens 3 verschiedenen Teilnehmerländern.
- Mindestens 2 dieser Partner kommen aus unterschiedlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) oder assoziierten Ländern.
- Sie bestellen eine Koordination für Ihren Forschungsverbund.
- Die Projektpartner stimmen die Laufzeit sowie den Start und das Ende des Projekts einheitlich ab.
- Das Arbeitsvolumen ist ausgewogen zwischen den internationalen Partnern aufgeteilt.
- Alle Projektpartner schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung ab.
- Zum Zeitpunkt der Auszahlung besitzen Sie eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.
- Als grundfinanzierte Forschungseinrichtung grenzen Sie Ihr Projekt klar von Ihren bestehenden Aktivitäten ab.
Ausschlussgründe: Sie können keine Förderung erhalten für kommerzielle Explorationsvorhaben. Ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen sind Arbeiten zur Gewinnung und Verarbeitung von marinen Rohstoffvorkommen.
Ablauf
Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut und erfolgt elektronisch.
Erste Stufe: Ideenskizze (Pre-Proposal)
- Die Koordination Ihres Forschungsverbunds reicht eine englischsprachige Ideenskizze elektronisch über das Einreichungssystem ESES (siehe weiterführende Links) ein.
- Das RAMP-Sekretariat und der Projektträger prüfen Ihre Skizze auf formale Anforderungen.
- Ein internationales Gutachtergremium bewertet die zulässigen Skizzen nach den Kriterien Exzellenz und Wirkung.
- Sie erhalten eine schriftliche Mitteilung über das Ergebnis.
- Bei einer positiven Bewertung werden Sie zur Einreichung eines Projektvorschlags eingeladen.
Zweite Stufe: Projektvorschlag (Full Proposal) und formeller Förderantrag
- Die Koordination Ihres Forschungsverbunds reicht einen detaillierten, englischsprachigen Projektvorschlag über das Einreichungssystem ESES (siehe weiterführende Links) ein.
- Ein internationales Gutachtergremium bewertet Ihren Vorschlag nach den Kriterien Exzellenz, Wirkung sowie Qualität der Durchführung.
- Bei einer positiven Bewertung werden die deutschen Partner zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.
- Jede deutsche Partnereinrichtung erstellt einen förmlichen Förderantrag in deutscher Sprache über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
- Der Projektträger prüft Ihren Antrag auf Zuwendungsfähigkeit und Angemessenheit der beantragten Mittel.
- Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie einen schriftlichen Zuwendungsbescheid.
Hinweise zum Verfahren
Die Einreichung der Ideenskizze in der ersten Stufe ist bis zum 22.09.2026 um 15:00 Uhr möglich.
Unterlagen
Erforderliche Unterlagen
Bitte reichen Sie für Ihr Vorhaben folgende Unterlagen ein:
In der ersten Verfahrensstufe (Pre-Proposal)
- Eine englischsprachige Ideenskizze elektronisch über das System ESES (siehe weiterführende Links).
In der zweiten Verfahrensstufe (Full Proposal):
- Einen englischsprachigen Projektvorschlag über das System ESES (siehe weiterführende Links).
- Einen förmlichen Förderantrag in deutscher Sprache über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (siehe weiterführende Links).
- Eine schriftliche Kooperationsvereinbarung nach dem Vordruck Nummer 0110 des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
- Eine Bestätigung über das Vorhandensein eines Forschungsdatenmanagementplans.
- Für Unternehmen: Eine Erklärung zur Einstufung als kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
- Für Unternehmen: Schriftliche Unterlagen zum Nachweis der Bonität und der beihilferechtlichen Konformität.
- Für grundfinanzierte Forschungseinrichtungen: Eine explizite Darstellung der Abgrenzung des Projekts zur institutionellen Förderung.
Rechtsgrundlage
Bekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“ innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
vom: 11.06.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 03.07.2026 B1
Weblink zur Rahmenbekanntmachung
Förderaufruf zur Bekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“ innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“ im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung
vom: 06.07.2026
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
BAnz AT 21.07.2026 B2
Schlagwörter: Rohstoffförderung; Kreislaufwirtschaft; Recycling; Rohstoffeffizienz; Technologieförderung; Fona; RAMP Call 2026; Kritische Rohstoffe; Primärrohstoffe; Sekundärrohstoffe
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMBF/resiliente-nachhaltige-wertschoepfungskette.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.
Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.
Förderhöhe laut Text
bis zu 100 % (Zuschuss), Spanne ab 25 %
nur Hochschulen/Forschungseinrichtungen
„Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Ihre Förderung berechnet sich auf Basis der projektbezogenen Ausgaben. Sie erhalten eine Förderung von bis zu 100 % dieser Ausgaben.“
- Feld
- Kurzzusammenfassung
- Prüfstatus
- einzeln am Programmtext gegengelesen, bestätigt – 100 % für Hochschulen/Forschungseinrichtungen (bei Unternehmen nur Grundlagenforschung); Unternehmen sonst 25–50 %, KMU bis 80 %.
- Geprüft am
- 27.09.2026
Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.
Steckbrief laut Quelle
- Fördergeber
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
- Ebene
- Bund (BMBF)
- Förderart
- Zuschuss
- Fördergebiet
- bundesweit
- Förderberechtigte
- Bildungseinrichtung; Forschungseinrichtung; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Unternehmen; Verband / Vereinigung
- Förderbereich
- Forschung und Innovation (themenspezifisch)
- Unternehmensgröße
- Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
- GRW-Fördergebiet
- keine GRW-Bindung
Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.
Ansprechstellen
Projektträger Jülich (PtJ)
Wilhelm-Johnen-Straße
52425 Jülich
Tel. +49 2461 61-2626
Fax +49 2461 61-5837
ptj-ramp@ptj.de
www.ptj.de/
Weiterführende Links
Passt das zu Ihrem Vorhaben? Der Check gleicht Ihre Angaben mit den Klassifikatoren dieses und aller anderen Programme ab.