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Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk
Wenn Sie mit Ihrer Handwerksorganisation Informationsangebote für kleine und mittlere Unternehmen und Existenzgründerinnen und Existenzgründer bereitstellen und ausbauen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.
Quellendatum: 24.10.2023 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –
Kurzzusammenfassung
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) kann Sie als Handwerksorganisation unterstützen, wenn Sie sich an dem sogenannten Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerk der Handwerksorganisationen beteiligen. Das bedeutet, dass Sie kleine und mittlere Unternehmen und Existenzgründende im Handwerk unentgeltlich, neutral und unabhängig informieren und beraten.
Mitfinanziert werden 3 ineinandergreifende Module:
- Betriebsberatungsstellen (BB) beraten Handwerksbetriebe und Existenzgründende zur Unternehmensführung, zur strategischen Weiterentwicklung und zur Innovationstätigkeit.
- Beratungsstellen für Innovation und Technologie (BIT) wirken daran mit, die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit im Handwerk systematisch zu steigern und den Wissens- und Technologietransfer ins Handwerk zu verbessern.
- Fachberatungs- und Informationstransferstellen (FIS) unterstützen die gewerkeübergreifend tätigen Beratungs- und BIT-Stellen mit Spezialwissen bei gewerkspezifischen Fachfragen.
Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.
Die Höhe der Förderung darf insgesamt 50 % Ihrer zuwendungsfähigen Gesamtausgaben nicht überschreiten. Der Zuschuss beträgt jährlich
- für Betriebsberater oder Betriebsberaterinnen (BB) 24.100 EUR (Vollbeschäftigte),
- für Beratungsstellen für Innovation und Technologie (BIT) 30.100 EUR (Vollbeschäftigte),
- für Fachberatungs- und Informationsstellen (FIS) 24.100 EUR (Vollbeschäftigte).
Beispiele
Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 20.10.2026.
Wer bekommt die Förderung – und wer nicht
Antragsberechtigt sind Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Innungen, Landesfach- und Landesinnungsverbände des Handwerks, Bildungseinrichtungen in Trägerschaft von Handwerksorganisationen, Fachverbände und Zentralfachverbände des Handwerks. (Satz aus dem Programmtext)
- Unternehmensgröße laut Quelle: Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), kleine Unternehmen (unter 50) und mittlere Unternehmen (unter 250).
- Branchen laut Quelle: Handwerk.
- Fördergebiet: bundesweit.
Rechenbeispiel
Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.
Beispielszenarien
Für dieses Programm liegen noch keine Beispielszenarien vor.
Rechtliche Voraussetzungen
Antragsberechtigt sind
- Handwerkskammern,
- Kreishandwerkerschaften,
- Innungen,
- Landesfach- und Landesinnungsverbände des Handwerks,
- Bildungseinrichtungen in Trägerschaft von Handwerksorganisationen,
- Fachverbände und Zentralfachverbände des Handwerks.
Zielgruppen des Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerks sind
- kleine und mittelständische Handwerksunternehmen,
- natürliche Personen vor der Existenzgründung oder vor der Übernahme eines Handwerksunternehmens.
Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:
- Die Unternehmen und Existenzgründenden, die Sie beraten, müssen eine Betriebsstätte oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland haben.
- Es werden nur Beratungen gefördert, die von qualifizierten Beraterinnen oder Beratern durchgeführt werden.
- Betriebsberaterinnen und -berater und Inhaberinnen und Inhaber der Fachberatungs- und Informationsstellen (FIS) müssen normalerweise ein Hochschulstudium abgeschlossen haben und über entsprechende Sachkunde und über die erforderlichen sozialen Kompetenzen verfügen.
- Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) müssen ein Hochschulstudium abgeschlossen haben und in der Regel über Erfahrungen in den Arbeitsbereichen Technologie und/oder Innovation verfügen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Beratungen zu folgenden Themen:
- routinemäßige Steuer-, Rechts- und Versicherungsfragen,
- Vertrieb von Waren oder Dienstleistungen,
- Ausbildungsberatungen,
- Neu- und Umbaupläne, Ausschreibungen, Angebotseinholung und -vermittlung bei Bauaufträgen, Jahresabschlüsse sowie Buchführungsarbeiten,
- Gutachten in privaten oder öffentlich-rechtlichen Streitfällen,
- Qualitätsprüfungen, technische, chemische und ähnliche Untersuchungen,
- Werbung, Akquise und Vermittlung,
- Auslandseinsatz (sofern nicht vom BMWE genehmigt).
Ablauf
Sie können den Zuschuss beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) beantragen.
Rechtsgrundlage
Richtlinie zur Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk
Vom 11. Oktober 2023
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Weblink zur Förderrichtlinie (PFD, nicht barrierefrei)
Änderung der Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk vom: 02.02.2024
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
BAnz AT 15.02.2024 B1
Weblink zur Förderrichtlinie (PDF, nicht barrierefrei)
Zweite Änderungder Bekanntmachungder Richtlinie zur Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk
vom: 30.09.2026
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
BAnz AT 08.10.2026 B2
Weblink zur Förderrichtlinie (PDF, nicht barrierefrei)
Schlagwörter: Handwerksberatung Informationsstellen Unternehmensberatung Innovation Innovationsbereitschaft Transfer Unternehmensführung Strategie
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/beratungsnetzwerk-handwerk.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.
Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.
Förderhöhe laut Text
Förderhöhe: keine Angabe im Text.
Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.
Steckbrief laut Quelle
- Fördergeber
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Ebene
- Bund (BMWi)
- Förderart
- Zuschuss
- Fördergebiet
- bundesweit
- Förderberechtigte
- Existenzgründer/in; Öffentliche Einrichtung; Unternehmen; Verband / Vereinigung
- Förderbereich
- Beratung; Existenzgründung und -festigung; Forschung und Innovation (themenoffen); Unternehmensfinanzierung
- Branche
- Handwerk
- Unternehmensgröße
- Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
- Unternehmensalter
- nicht relevant
- GRW-Fördergebiet
- keine GRW-Bindung
- Beratung
- Existenzgründung und -festigung; Forschung und Innovation; Unternehmensführung
- Existenzgründung und -festigung
- Beratung und Schulung
- Forschung und Innovation (themenoffen)
- Betriebliche Innovationen
- Unternehmensfinanzierung
- Beratung und Schulung; Nachfolge
Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.
Ansprechstellen
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin
Tel. +49 30 206 190
info@zdh.de
www.zdh.de/
Weiterführende Links
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