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Klinikpartnerschaften – Förderlinie Academic

Wenn Sie in deutsch-internationalen Projekten gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen Forschungsaktivitäten im Bereich der Gesundheitsversorgung umsetzen möchten, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Quellendatum: 10.10.2023 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Ihre Forschungsaktivitäten, deren Fokus auf der Kompetenzentwicklung in der Gesundheitsversorgung in den Partnerländern liegt.

Gefördert werden Forschungsarbeiten, die die Gesundheitsversorgung in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens nachhaltig verbessern.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.

Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu EUR 200.000 für maximal 2 Jahre.

Ihren Antrag stellen Sie bitte im Rahmen der jährlichen Ausschreibung elektronisch über das Antragsportal bei der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt sind Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen. (Satz aus dem Programmtext)

Für einen einzelnen Betrieb ist dieses Programm in der Regel nicht direkt beantragbar; Betriebe können als Teilnehmende/Partner profitieren.

  • Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
  • Branchen laut Quelle: Dienstleistungen.
  • Fördergebiet: bundesweit.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Universitätsklinik forscht mit Partnerklinik im Ausland

Eine Universitätsklinik beantragt einen Zuschuss für ein Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung gemeinsam mit einer Partnerklinik in einem Land niedrigen oder mittleren Einkommens. Die Partnerschaft besteht längerfristig und ist auf Augenhöhe angelegt. Gefördert werden bis zu EUR 200.000 für maximal 2 Jahre, die Entscheidung trifft die GIZ im Rahmen der jährlichen Ausschreibung.

Forschungseinrichtung entwickelt innovativen methodischen Ansatz

Eine Forschungseinrichtung reicht gemeinsam mit einem Krankenhaus mit wissenschaftlicher Ausrichtung im Partnerland einen Antrag ein, um einen innovativen fachlichen Ansatz zur Kompetenzentwicklung in der Gesundheitsversorgung umzusetzen. Der Zuschuss beträgt bis zu EUR 200.000 und wird elektronisch über das Antragsportal der GIZ beantragt. Grundlagenforschung ist von der Förderung ausgeschlossen.

Institutionelle Partnerschaft verbessert lokale Versorgung

Eine Universitätsklinik beantragt Mittel für ein Projekt mit einer Universitätsklinik in einem Partnerland, das die medizinische Versorgung unter Berücksichtigung lokaler Bedarfe verbessern soll. Die Partnerschaft ist erkennbar längerfristig und institutionell angelegt. Über den Antrag, der bis zu EUR 200.000 für maximal 2 Jahre umfassen kann, entscheidet die GIZ im Auftrag des BMZ.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen.

Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Die internationalen Partnerinstitutionen kommen aus Ländern niedrigen oder mittleren Einkommens gemäß den OECD-DAC-Kriterien.
  • Ihre Partnerinstitutionen sind Krankenhäuser mit bestehender wissenschaftlicher Ausrichtung beziehungsweise Universitätskliniken.
  • Ihre längerfristige, institutionelle Partnerschaft ist erkennbar.
  • Ihre längerfristig angelegte Partnerschaft findet auf Augenhöhe statt und verbessert die medizinische Versorgung in der Partnerklinik unter Berücksichtigung lokaler Bedarfe.
  • Ihre geplanten methodischen oder fachlichen Ansätze sind innovativ.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben der Grundlagenforschung.

Antragsverfahren

Informationen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Stand Oktober 2023.

Rechtsgrundlage

Klinikpartnerschaften
Förderlinie „Academic“

Die Förderlinie „Academic“ wird jährlich online ausgeschrieben. Sie adressiert deutsch-internationale Partner-Projekte, die gemeinsam Forschungsaktivitäten umsetzen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenzentwicklung mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in den Partnerländern nachhaltig zu verbessern.

Der Förderzeitraum beträgt bis zu 24 Monate mit einer Summe von bis zu 200.000 Euro.

Wer kann sich bewerben?

  • Deutsche Universitätskliniken oder Forschungseinrichtungen
  • Die internationalen Partnerinstitutionen müssen Krankenhäuser mit bestehender wissenschaftlicher Ausrichtung bzw. Universitätskliniken sein.
  • Eine längerfristige, institutionelle Partnerschaft ist erkennbar.
  • Partner-Institutionen kommen aus Ländern niedrigen oder mittleren Einkommens gemäß den OECD-DAC-Kriterien, ausgenommen ist die Türkei. Projekte mit chinesischen Partner*innen können nur als Dreieckskooperation mit einem weiteren Land niedrigen oder mittleren Einkommens (v.a. in Afrika) gefördert werden.
  • Die internationalen Partnerorganisationen bieten öffentliche Gesundheitsleistungen für die Allgemeinbevölkerung an und leisten einen klinischen Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitsangebotes. Ausschließliche Grundlagenforschung wird nicht gefördert.

Auswahlkriterien

Folgende Kriterien sind bei der Projektplanung zu beachten:

  • Projektansatz und Wirkungen: Antragsteller*innen stellen sowohl die positiven Effekte der geplanten Aktivitäten als auch potenzielle, nicht-intendierte Wirkungen dar.
  • Relevanz: Die längerfristig und auf Augenhöhe angelegte Partnerschaft verbessert die medizinische Versorgung in der Partnerklinik unter besonderer Berücksichtigung lokaler Bedarfe und bezieht vulnerable und nicht ausreichend erreichte Bevölkerungsgruppen mit ein.
  • Innovation: Die geplanten methodischen oder fachlichen Ansätze sind innovativ.
  • Effizienz: Das Projektmanagement beinhaltet klare Verantwortlichkeiten und eine sinnvolle Zeit- und Finanzplanung in allen beteiligten Institutionen.
  • Effektivität: Das Projekt ist umsetzbar, seine Wirksamkeit nachvollziehbar. Ziele, Aktivitäten und Indikatoren sind aufeinander abgestimmt und werden regelmäßig überprüft.
  • Nachhaltigkeit: Die Partnerinstitutionen werden durch Kapazitätsaufbau und wissenschaftlichen Austausch dauerhaft gestärkt. Eine Einbettung in internationale und sektorübergreifende Forschungsnetzwerke ist angestrebt. Die Aktivitäten dienen dem Wohl der Patient*innen und sind auf Gesundheitssysteme, andere Kontexte und nationale Programme anwendbar.
  • Ethische Vertretbarkeit und soziokulturelle Einbettung: Die Projektumsetzung befolgt einen ethisch und politisch vertretbaren Ansatz und hält sich an internationale Leitlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis. Sie bezieht Ethikkommissionen und Datenschutzbestimmungen mit ein. Die Maßnahmen sind in die soziokulturellen Lebenswelten des Partnerlandes eingebettet.
  • Gendersensibilität und Diversität: Die Interventionen sind gendersensibel und den Vielfaltsdimensionen entsprechend geplant.
  • Distribution der Ergebnisse: Wissenschaftliche Publikationen sind im Open-Access-Format konzipiert und Wissenschaftler*innen aus den Partnerländern sind angemessen vertreten. Die Verbreitung der Ergebnisse findet auf unterschiedlichen Kanälen statt und erreicht auch nicht-akademische Zielgruppen.

Wofür können Fördermittel beantragt werden?

  • Personalkosten
  • Externe Expert*innen/Consultants
  • Reise-/Transportkosten
  • Veranstaltungskosten
  • Beschaffung von Sachgütern – max. 30% der Fördersumme
  • Verwaltungskosten

So bewerben Sie sich

Auf der Website www.klinikpartnerschaften.de finden Sie Informationen zum Förderprogramm und den aktuellen Ausschreibungen.

Wir beraten Sie gern!

Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 36
53113 Bonn, Deutschland
T +49 (0)228 4460 3800
E klinikpartnerschaften@giz.de
www.klinikpartnerschaften.de

Schlagwörter: FuE Gesundheitsdienstleistungen Klinikpartnerschaft Partnerklinik Kooperation Krankenhaus

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMZ/klinikpartnerschaften-academic.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Ebene
Bund (BMZ)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
bundesweit
Förderberechtigte
Forschungseinrichtung; Unternehmen
Förderbereich
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Branche
Dienstleistungen
Unternehmensgröße
Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
Unternehmensalter
nicht relevant
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Forschung und Innovation (themenspezifisch)
Gesundheit und Medizin

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 36
53113 Bonn
Tel. 0228 44603800
klinikpartnerschaften@giz.de
www.giz.de/de/html/index.html

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