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Horizont Handwerk – Erfahrungsaustauschgruppen im Handwerk

Wenn Sie als Handwerkskammer, Landesinnungs- oder Fachverband des Handwerks oder als Kreishandwerkerschaft von externen Fachleuten moderierte Veranstaltungen anbieten, bei denen Inhaberinnen und Inhaber, Führungs- und Fachkräfte kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe zukunftsrelevante Themen diskutieren und ihre Erfahrungen untereinander austauschen, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Quellendatum: 27.07.2023 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: bis zu 50 % (Zuschuss) laut Text, ungeprüft

Kurzzusammenfassung

Das Land Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen der Initiative „Horizont Handwerk“ den von externen Expertinnen und Experten sowie Referentinnen und Referenten moderierten Erfahrungsaustausch kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe in ihrem Gewerk oder auch gewerkübergreifend zu zukunftsrelevante Themen.

Sie bekommen eine Förderung zur Durchführung von Erfahrungsaustauschgruppen zu beispielsweise folgenden Themen:

  • digitale Transformation von Betriebsprozessen und Geschäftsmodellen, Anwendung neuer digitaler Technologien, Plattformökonomie, künstliche Intelligenz,
  • Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, Informationsvermittlung zu neuen technologischen Entwicklungen, Stärkung der Innovationsfähigkeit,
  • Notwendigkeit, Anbahnung und Management von Kooperationen und Netzwerken, Entwicklung kooperativer Geschäftsmodelle, Stärkung der Kooperationsfähigkeit,
  • Fachkräftegewinnung und-sicherung, Personalentwicklung, Personalführung, Nachfolgeplanung, Beteiligung am Betriebserfolg, Wissensmanagement und Arbeitgeberattraktivität,
  • strategische Betriebsführung und Neuausrichtung, systematische Strategieentwicklung; Strategien zur Bewältigung der Transformation im Kfz-Bereich, im Zuliefer- oder Bauhandwerk,
  • Chancen und Potenziale nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen, Nachhaltigkeitsstrategien und Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeitsthemen in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Sie können auch eine Förderung für die Erstellung einer Dokumentation der Erkenntnisse für den Wissenstransfer an Handwerksbetriebe (externe redaktionelle Aufbereitung, externe grafische Gestaltung und Druck der Dokumentation) bekommen.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.

Die Höhe des Zuschusses für die externe Moderation beträgt

  • bis zu EUR 3.000 je eintägiger Sitzung und
  • bis zu EUR 4.500 je zweitägiger Sitzung.

Die Tageshonorare dürfen EUR 1.500 für Moderatorinnen und Moderatoren sowie EUR 1.000 für Referentinnen und Referenten nicht übersteigen.

Der Zuschuss für die Dokumentation des Wissenstransfers beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, jedoch höchstens EUR 1.500.

Richten Sie Ihren Antrag bitte vor Beginn der zu fördernden Maßnahme mindestens 6 Wochen vor dem geplanten Veranstaltungsdatum schriftlich an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Referat 41 – Mittelstand und Handwerk.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt sind die Handwerkskammern, die Landesinnungs- und Fachverbände des Handwerks sowie die Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg. (Satz aus dem Programmtext)

  • Unternehmensgröße laut Quelle: Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), kleine Unternehmen (unter 50) und mittlere Unternehmen (unter 250).
  • Branchen laut Quelle: Handwerk.
  • Fördergebiet: Baden-Württemberg.

Rechenbeispiel

Bei 2.000 € förderfähigen Ausgaben ergäbe eine Förderung von bis zu 50 % höchstens 1.000 €.

Der Text nennt einen Höchstbetrag von 1.500 €.

Die Quote ist automatisch aus dem Text gelesen und noch nicht einzeln gegengelesen.

Beispielrechnung, keine Zusage; maßgeblich ist der Bescheid.

Beispielszenarien

Kreishandwerkerschaft organisiert Erfahrungsaustausch zu Digitalisierung

Eine Kreishandwerkerschaft in Baden-Württemberg beantragt einen Zuschuss für eine eintägige, extern moderierte Erfahrungsaustauschgruppe zur digitalen Transformation von Betriebsprozessen. Teilnehmend sind Inhaberinnen und Inhaber sowie Führungs- und Fachkräfte kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe. Der Zuschuss für die externe Moderation beträgt bis zu 3.000 Euro je eintägiger Sitzung.

Fachverband lässt zweitägige Sitzung zu Nachhaltigkeit moderieren

Ein Landesinnungs- oder Fachverband des Handwerks richtet eine zweitägige Erfahrungsaustauschgruppe zu Nachhaltigkeitsstrategien und Geschäftsmodellen aus, an der Handwerksbetriebe eines Gewerks teilnehmen. Für die externe Moderation beantragt der Verband einen Zuschuss von bis zu 4.500 Euro je zweitägiger Sitzung. Die Tageshonorare der eingesetzten Moderatorinnen und Moderatoren dürfen dabei bis zu 1.500 Euro nicht übersteigen, die der Referentinnen und Referenten bis zu 1.000 Euro.

Handwerkskammer lässt Ergebnisse dokumentieren

Eine Handwerkskammer in Baden-Württemberg lässt die Erkenntnisse einer Erfahrungsaustauschgruppe zu Fachkräftesicherung extern redaktionell aufbereiten, grafisch gestalten und drucken, um sie an Handwerksbetriebe weiterzugeben. Für diese Dokumentation beantragt sie einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens 1.500 Euro. Über die Bewilligung entscheidet das zuständige Ministerium.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind die Handwerkskammern, die Landesinnungs- und Fachverbände des Handwerks sowie die Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg.

Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Zielgruppe Ihrer Erfahrungsaustauschgruppe sind Inhaberinnen und Inhaber, Führungs- und Fachkräfte kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe aus Baden-Württemberg.
  • An Ihrer Gruppe müssen 8 bis 15 Handwerksbetriebe eines Gewerks oder verschiedener Gewerke teilnehmen. Unternehmen außerhalb des Handwerks können teilnehmen, sofern sie in der Gruppe nicht die Mehrzahl bilden.
  • Die einzelne Gruppe sollte sich innerhalb eines Jahres normalerweise zweimal treffen.
  • Die Sitzungsdauer einer Erfahrungsaustauschgruppe sollte normalerweise 1 Tag umfassen, in begründeten Fällen auch 2 Tage.

Antragsverfahren

Merkblatt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Stand Januar 2024.

Rechtsgrundlage

Merkblatt zum Förderprogramm „ERFA-Gruppen – Horizont Handwerk“

Stand 0/2024

Förderung von Erfahrungsaustausch-Gruppen zu Zukunftsthemen des Handwerks?

Eine Maßnahme zur Sensibilisierung und zum Wissenstransfer wesentlicher Zukunftsthemen in kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative Horizont Handwerk ist die Förderung von Erfahrungsaustausch-Gruppen.

1. Zuwendungsziel, Rechtsgrundlagen

Mit der Förderung von Erfahrungsaustauschgruppen (ERFA) sollen kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg in ihrem Gewerk oder auch gewerkübergreifend zukunftsrelevante Themen in einem moderierten Umfeld diskutieren und ihre Erfahrungen untereinander austauschen („Unternehmer lernt vom Unternehmer“). Hierzu zählen beispielsweise die Themen Personalentwicklung, Wissensmanagement, Nachfolge und Nachwuchsgewinnung, strategische Betriebsführung, Digitalisierung, Innovation und Kooperation, Transformation, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende.

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der §§ 17 und 18 des Gesetzes zur Mittelstandsförderung (MFG) vom 19.12.2000 sowie als Modellvorhaben im Rahmen der Umsetzungsmaßnahmen der „Initiative Horizont Handwerk“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Die Zuwendung wird gewährt nach Maßgabe des § 44 in Verbindung mit § 23 der Landeshaushaltsordnung (LHO) sowie der Verwaltungsvorschriften hierzu (VV-LHO); insbesondere gelten die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) in der jeweils aktuell gültigen Fassung.

Bei der Zuwendung handelt es sich um eine Freiwilligkeitsleistung auf die kein Rechtsanspruch besteht und die insbesondere nur im Rahmen von verfügbaren Haushaltsmitteln gewährt werden kann.

2. Zuwendungszweck

Gefördert wird die Durchführung von Erfahrungsaustauschgruppen in den folgenden Themenbereichen:

  • Digitalisierung: Digitale Transformation von Betriebsprozessen und Geschäftsmodellen, Anwendung neuer digitaler Technologien, Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz, Unterstützungsmöglichkeiten
  • Innovation: Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, Informationsvermittlung zu neuen technologischen Entwicklungen, Stärkung der Innovationsfähigkeit
  • Kooperation: Notwendigkeit, Anbahnung und Management von Kooperationen und Netzwerken, Entwicklung kooperativer Geschäftsmodelle, Stärkung der Kooperationsfähigkeit
  • Personal: Fachkräftegewinnung und-sicherung, Personalentwicklung, Personalführung, Nachfolgeplanung, Beteiligung am Betriebserfolg, Wissensmanagement und Arbeitgeberattraktivität
  • Strategie und Transformation: Strategische Betriebsführung und Neuausrichtung, systematische Strategieentwicklung; Strategien zur Bewältigung der Transformation im Kfz-Bereich, im Zuliefer- oder Bauhandwerk.
  • Nachhaltigkeit, Energiewende, Klimaschutz: Chancen und Potenziale nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen, Nachhaltigkeitsstrategien und Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeitsthemen in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Die Erfahrungsaustauschgruppen sollen aus mehreren Unternehmen des Handwerks und ggf. auch darüber hinaus gebildet werden, vertreten durch die Inhaber oder durch Führungs-/Fachkräfte der Betriebe.

Die Gruppen sollen den eigenen betrieblichen Horizont erweitern, es ermöglichen, von den unternehmerischen Erfahrungen der anderen Teilnehmer zu lernen, betriebliche Entscheidungen im Vorfeld zur Diskussion zu stellen und damit vorbereiten zu können. Außerdem kann durch Erfahrungsaustauschgruppen auch die Kooperation zwischen Betrieben angeregt und initiiert werden.

Innerhalb der Gruppen sollte eine möglichst homogene Betriebsstruktur mit 8 bis 15 Teilnehmern gegeben sein.

Die einzelne Gruppe sollte sich innerhalb eines Jahres in der Regel zweimal treffen.

Gefördert werden können sowohl Erfahrungsaustauschgruppen innerhalb eines Gewerks, als auch zwischen Gewerken sowie auch mit Unternehmen außerhalb des Handwerks, um z.B. im Rahmen von Angeboten aus einer Hand oder von Building-Information-Modeling das fachlich-prozessuale Verständnis für andere Gewerke/Wirtschaftsbereiche zu fördern. In Gruppen mit Beteiligung von Unternehmen außerhalb des Handwerks sollten die Handwerksunternehmen die Mehrzahl bilden.

3. Zuwendungsempfänger und Zielgruppe

Antragsberechtigt als Initiatoren und Organisatoren der Erfahrungsaustauschgruppen sind die Handwerkskammern, die Landesinnungs- und Fachverbände des Handwerks sowie die Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg.

Zielgruppe der Erfahrungsaustauschgruppen sind Inhaberinnen und Inhaber, Führungs- und Fachkräfte kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe aus Baden-Württemberg. Eine gewerkeübergreifende ERFA-Gruppe ist möglich.

4. Art, Umfang und Höhe der Zuwendung

Die Sitzungsdauer einer Erfahrungsaustauschgruppe sollte in der Regel einen Tag umfassen, in begründeten Fällen auch zwei Tage.

Gefördert werden die Kosten

  • externer Moderation und
  • externer Referenten und Fachexperten

bis zur Höhe von insgesamt 3.000 Euro zzgl. MwSt. pro eintägiger Sitzung und bis zu 4.500 Euro zzgl. MwSt. für eine zweitägige Sitzung.

Zuschussfähig sind dabei maximale Honorare von 1.500 Euro zzgl. MwSt. je Tag für Moderatoren und max. 1.000 Euro zzgl. MwSt. je Referent. In diesen Beträgen sind auch die Reisekosten der Moderatoren/Referenten enthalten.

Die Mehrwertsteuer wird bei vorsteuerabzugsberechtigten Antragstellern nicht bezuschusst.

Im Antrag ist ein Hinweis zur Vorsteuerabzugsberechtigung des Antragstellers anzugeben.

Erfolgt die Moderation intern, d.h. durch Personal des Fachverbandes oder durch Personal anderer baden-württembergischer Handwerksorganisationen, ist nur ein Ersatz der Reisekosten gemäß Landesreisekostengesetz möglich, das Gleiche gilt beim Einsatz interner Referenten.

Optional kann die Erstellung einer Dokumentation der Erkenntnisse für den Wissenstransfer an Handwerksbetriebe gefördert werden. Förderfähig sind dabei die externe redaktionelle Aufbereitung, die externe grafische Gestaltung und der Druck der Dokumentation. Der Zuschuss beträgt max. 50% der förderfähigen Kosten und max. 1.500 Euro zzgl. MwSt.

Alle weiteren Ausgaben bzw. Aufwendungen im Zusammenhang mit der ERFA-Gruppe sind nicht förderfähig, insbesondere Porto- und Telefonkosten, externe Raummiete, Catering und evtl. Mehrkosten der Moderation/Referenten.

Die Erhebung von Teilnehmergebühren zur Deckung dieser Kosten ist möglich.

Alle Ausgaben sind durch Rechnungen Dritter zu belegen.

Die Vorschriften zur Vergabe öffentlicher Aufträge sind zu beachten.

5. Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Mehrfachförderung

Eine Förderung der bezuschussten Aufwendungen durch weitere Zuwendungen der öffentlichen Hand ist ausgeschlossen (Verbot der Doppelförderung).

Publizitätspflichten

Bei der Durchführung des Vorhabens, der Öffentlichkeitsarbeit und auf allen Veröffentlichungen zum Vorhaben ist darauf hinzuweisen, dass das Projekt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen der „Initiative Horizont Handwerk“ finanziell gefördert wird.

Darüber hinaus sind die Corporate Design Elemente zur „Initiative Horizont Handwerk“ (insb. Logos) unter Beachtung des CD-Manuals zu verwenden (https://horizont-handwerk.de/ci-portal/).

6. Antragsstellung, Nachweis- und Auszahlungsverfahren

Die Anträge sind schriftlich beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Referat 41: Mittelstand und Handwerk, Schlossplatz 4 (Neues Schloss), 70173 Stuttgart zu stellen.

Das Wirtschaftsministerium entscheidet über die Bewilligung des Zuschusses. Die Bearbeitung der Zuschussanträge erfolgt in der Reihenfolge der vollständigen Antragseingänge beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Der Antrag hat neben dem Kosten- und Finanzierungsplan u.a. Angaben zu Themen, Inhalt und Konzeption der ERFA-Gruppe, Termine, Ort, zeitlicher Umfang/Dauer, Zielgruppe und Zielsetzung sowie eine Teilnehmer- bzw. Interessentenliste zu enthalten.

Im Antrag ist zu bestätigen, dass mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde (keine Lieferungs- und Leistungsverträge) sowie das Vorliegen einer Vorsteuerabzugsberechtigung.

Lieferungs- und Leistungsverträge im Zusammenhang mit der Maßnahme dürfen erst nach der Bewilligung erfolgen. Die Einholung von Angeboten ist jedoch bereits vor Antragstellung möglich.

Anträge auf Förderung sind so früh als möglich im Vorfeld der Auftaktsitzung der ERFA-Gruppe zu stellen, mindestens jedoch mit einer Frist von 6 Wochen vor dem geplanten Veranstaltungsdatum. Anträge die diese Frist nicht einhalten, können nicht bezuschusst werden.

Mittel-Abrufe/ Auszahlungen können für getätigte Ausgaben unter Vorlage der entsprechenden Rechnungskopien inkl. Zahlungsnachweis über die Kosten für die Moderation/ die Referenten erfolgen. Den Anträgen ist auch eine Auflistung der weiteren Kosten (ohne Rechnungen) im Zusammenhang mit der Sitzung sowie deren Finanzierung (Zuwendungsempfänger/ Teilnehmer) beizufügen sowie die Teilnehmerliste, und, falls vorhanden, eine Nachbereitung der Sitzung bzw. die Vorträge der Referenten.

Spätestens drei Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums ist ein vollständiger Verwendungsnachweis vorzulegen. Die Festsetzung der endgültigen Zuschusshöhe sowie die Auszahlung erfolgen nach Prüfung des Verwendungsnachweises.

Vordrucke für die Antragstellung und Verwendungsnachweise werden im Internet unter ww.wm.baden-wuerttemberg.de zur Verfügung gestellt.

7. Laufzeit des Programms

Das Förderprogramm „ERFA-Gruppen – Horizont Handwerk“ ist als Modellprojekt bis zum 31.12.2024 befristetet.

8. Fragen zum Förderprogramm und zur Initiative Horizont Handwerk

Dr. Jochen Laps
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Referat 41: Mittelstand und Handwerk
Tel.: 0711/123-2736
E-Mail: jochen.laps@wm.bwl.de
https://wm.baden-wuerttemberg.de

Schlagwörter: Strukturwandel Fachkräftesicherung Transformation Digitalisierung Nachhaltigkeit Klimaschutz Personalentwicklung Wissensmanagement Nachfolge Nachwuchsgewinnung Energiewende

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Baden-Wuerttemberg/Erfahrungsaustauschgruppen-im-Handwerk.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

bis zu 50 % (Zuschuss)

„Der Zuschuss für die Dokumentation des Wissenstransfers beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, jedoch höchstens EUR 1.500.“
Feld
Kurzzusammenfassung
Prüfstatus
automatisch gelesen, ungeprüft
Gelesen am
20.10.2026 (Regel 2026-09-27.4)

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg
Ebene
Land (Baden-Wuerttemberg)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
Baden-Württemberg
Förderberechtigte
Unternehmen; Verband / Vereinigung
Förderbereich
Beratung; Unternehmensfinanzierung
Branche
Handwerk
Unternehmensgröße
Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
Unternehmensalter
nicht relevant
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Beratung
Energieeffizienz und erneuerbare Energien; Forschung und Innovation; Umwelt- und Naturschutz; Unternehmensführung
Unternehmensfinanzierung
Beratung und Schulung

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg
Schlossplatz 4
70173 Stuttgart
Tel. 0711 1232736
jochen.laps@wm.bwl.de
wm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

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