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Hamburg-Kredit Global

Wenn Sie als gewerbliches Unternehmen in Hamburg investieren, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen ein günstiges Darlehen über Ihre Hausbank erhalten.

Quellendatum: 03.12.2019 Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) stellt Kreditinstituten zweckgebundene Refinanzierungsmittel zur Verfügung, damit sie diese an Unternehmen weiterreichen.

Sie erhalten die Förderung für

  • den Kauf von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungsgegenständen,
  • den Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen einschließlich tätiger Übernahmen und Beteiligungen in Form von Asset Deals,
  • immaterielle Vermögenswerte, zum Beispiel Erwerb von Patentrechten, Lizenzen, Knowhow oder nicht patentiertem Fachwissen,
  • den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden sowie
  • Infrastrukturmaßnahmen in den Bereichen Verkehr, Energie, Umwelt und Gewerbeflächen.

Sie erhalten die Förderung als Darlehen. Die Laufzeiten liegen zwischen 3 und 30 Jahren.

Richten Sie Ihren Antrag an Ihre Hausbank. Das Kreditinstitut wendet sich dann an die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt sind in Deutschland eingetragene und ansässige Kreditinstitute, die ein Unternehmen mit Sitz oder Investitionsort in Hamburg finanzieren, im Bereich der Infrastrukturmaßnahmen die Freie und Hansestadt Hamburg, eine ihrer Beteiligungen, Sondervermögen beziehungsweise Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, oder eine von ihr abhängige beziehungsweise beauftragte Organisation. (Satz aus dem Programmtext)

  • Unternehmensgröße: alle Größenklassen laut Quelle.
  • Branchen laut Quelle: Dienstleistungen, Freie Berufe, Gastgewerbe und Tourismus, Handel, Handwerk, Kultur- und Kreativwirtschaft und 1 weitere.
  • Fördergebiet: Hamburg.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Handwerksbetrieb finanziert neue Maschinen

Ein Handwerksbetrieb mit Sitz in Hamburg möchte neue Maschinen und Anlagen anschaffen und stellt dafür bei seiner Hausbank einen Antrag. Die Hausbank wendet sich an die IFB Hamburg, um die Refinanzierungsmittel für ein Darlehen mit einer Laufzeit zwischen 3 und 30 Jahren zu erhalten. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Bonität des Betriebs nicht schlechter als eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 2,30 Prozent ist.

Unternehmen kauft Grundstück und Gebäude

Ein mittleres Unternehmen in Hamburg plant den Erwerb eines Grundstücks samt Gebäude für seine Geschäftstätigkeit. Es beantragt bei seiner Hausbank ein Darlehen, das über die IFB Hamburg refinanziert wird. Nicht gefördert würden dagegen Umschuldungen oder reine Betriebsmittelfinanzierungen.

Öffentliche Stelle finanziert Infrastrukturprojekt

Eine Organisation, die im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg tätig ist, plant eine Infrastrukturmaßnahme im Bereich Verkehr oder Energie. Sie stellt den Antrag auf Refinanzierungsmittel über die IFB Hamburg, da sie im Bereich der Infrastrukturmaßnahmen selbst antragsberechtigt ist. Die Förderung erfolgt als Darlehen mit einer Laufzeit zwischen 3 und 30 Jahren.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind

  • in Deutschland eingetragene und ansässige Kreditinstitute, die ein Unternehmen mit Sitz oder Investitionsort in Hamburg finanzieren,
  • im Bereich der Infrastrukturmaßnahmen die Freie und Hansestadt Hamburg, eine ihrer Beteiligungen, Sondervermögen beziehungsweise Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, oder eine von ihr abhängige beziehungsweise beauftragte Organisation.

Die Mittel werden an investierende Unternehmen weitergereicht.

Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Als Endkreditnehmerin oder Endkreditnehmer darf Ihre Bonität nicht schlechter als eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 2,30 Prozent (entspricht IFB Hamburg-Rating Note 5) sein.
  • Immobilieninvestitionen mit anschließender Fremdvermietung oder -verpachtung werden gefördert, wenn Mieterinnen/Mieter beziehungsweise Pächterinnen/Pächter die Antragskriterien erfüllen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind

  • Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Darlehensprolongationen,
  • Sanierungskredite,
  • Betriebsmittelfinanzierungen.

Antragsverfahren

Richtlinie der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) vom 1. Januar 2019.

Rechtsgrundlage

Hamburg-Kredit Global
Förderrichtlinie zur Gewährung zweckgebundener Refinanzierungsmittel an Kreditinstitute

1. Was ist Ziel der Förderung?

Beim Hamburg-Kredit Global handelt es sich um zweckgebundene Refinanzierungsmittel, die Kreditinstituten zur Verfügung gestellt werden, damit diese sie an ihre Kunden zu besonders günstigen Konditionen und unter Einhaltung bestimmter Förderzwecke weiterreichen. Er dient zur Finanzierung von Investitionsvorhaben in Hamburg. Dabei werden zinsgünstige Refinanzierungsmittel der IFB Hamburg über die Hausbanken bereitgestellt. Die Gewährung von Globaldarlehen fällt unter die in § 4 Abs. 1 Nrn. 1a) – 1n), 1q) IFB-Gesetz genannten öffentlichen Förderaufgaben in Verbindung mit § 5 Abs. 1 Nr. 1. IFB-Gesetz und damit in den Aufgabenbereich der IFB Hamburg. Dies sind für den Bereich Wirtschaft die Mittelstandsförderung und Wachstumsfinanzierung von Unternehmen sowie Infrastrukturmaßnahmen .

Mit dem neuen Programm ergänzt die IFB Hamburg die Produktpalette im Rahmen der allgemeinen Wirtschaftsförderung.

2. Wer kann Anträge stellen?

Gefördert werden können Unternehmen, Unternehmer und Unternehmerinnen entweder mit Sitz in Hamburg und/oder der Investitionsort ist Hamburg. Es gilt in diesem Programm das Hausbankenprinzip. Daher können alle in Deutschland eingetragenen und ansässigen Kreditinstitute, die ein Unternehmen, Unternehmer oder Unternehmerin in Hamburg finanzieren, den Antrag stellen. Eine Beschränkung hinsichtlich Unternehmensgröße oder Branche gibt es grundsätzlich nicht. Die Bonität des Endkreditnehmers bzw. der Endkreditnehmerin darf nicht schlechter als eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 2,30% (entspricht IFB Hamburg-Rating Note 5) sein.

3. Was wird gefördert?

3.1 Investitionen

Gefördert werden Investitionen in Hamburg, die einer langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen, z.B.:

  • Kauf von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungsgegenständen
  • Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen einschließlich tätiger Übernahmen und Beteiligungen in Form von Asset Deals
  • Immaterielle Vermögenswerte, z. B. Erwerb von Patentrechten, Lizenzen, Knowhow oder nicht patentiertem Fachwissen. Diese müssen mindestens 3 Jahre in der Bilanz aktiviert werden.
  • Erwerb von Grundstücken und Gebäuden (zur Selbst-/Eigennutzung sowie Vermietung/Verpachtung)
  • Die Förderung von Immobilieninvestitionen mit anschließender Fremdvermietung/-verpachtung ist nur möglich, sofern der Mieter/ Pächter die Antragskriterien erfüllt.

3.2 Infrastrukturmaßnahmen

Finanziert werden können über die Hausbanken Maßnahmen für die Infrastruktur der FHH in den Bereichen Verkehr, Energie, Umwelt und Gewerbeflächen. Infrastrukturmaßnahmen können z.B. Verkehrswegebau, Energie-/Wasserversorgung und -entsorgung, Klimafolgeanpassungen, Telekommunikation, sowie Gewerbeflächenentwicklungen sein. Voraussetzung ist eine Maßnahme in die Infrastruktur der FHH.

Endkreditnehmer bzw. Antragsteller über die Hausbanken können sein die FHH, eine ihrer Beteiligungen, Sondervermögen bzw. Unternehmen, an denen die FHH beteiligt ist sowie oder eine von der FHH abhängige bzw. beauftragte Organisation.

3.3 Ausnahmen

Ausgeschlossen von einer Förderung sind:

  • Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Darlehensprolongationen,
  • Sanierungskredite,
  • Betriebsmittelfinanzierungen.

4. Wie sind die Förderkonditionen?

Durch das Globaldarlehen werden den Hausbanken Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und/oder Mittel der IFB Hamburg aus einer eigenen Refinanzierung am Kapitalmarkt zur Verfügung gestellt, die zur Refinanzierung von Einzelengagements dienen und von den Hausbanken in vollem Umfang an kleine, mittelständische und große Unternehmen sowie freiberuflich Tätige oder kommunalnahe Unternehmen („Enddarlehensnehmer“) weitergeleitet werden. In dem Darlehensvertrag zwischen Hausbank und Enddarlehensnehmer werden Laufzeiten und Tilgungsstrukturen individuell vereinbart. Der vom Enddarlehensnehmer an die Hausbank zu zahlende Sollzinssatz basiert auf einem Refinanzierungszinssatz, den die IFB Hamburg an den jeweiligen Refinanzierungsgläubiger zu zahlen hat, und beinhaltet Margen für die IFB Hamburg und die Hausbank. Der aus der Refinanzierung gewonnene Vorteil wird von der Hausbank an die Enddarlehensnehmer weitergegeben und ist durch die Hausbanken entsprechend zu belegen. Um die Weitergabe des Vorteils zu gewährleisten, müssen die Hausbanken das Risikogerechte Zinssystem (RGZS) der KfW anwenden und belegen.

Die Kreditlaufzeiten liegen zwischen 3 Jahre bis 30 Jahre.

Maßgeblich für die Laufzeit des Globaldarlehens ist die kürzeste Laufzeit (Duration) des dem Globaldarlehen zugrundeliegenden Kreditportfolios.

5. Wie erfolgt die Antragstellung?

Die IFB Hamburg gewährt Kredite nicht unmittelbar an den Kreditnehmer oder die Kreditnehmerin, sondern ausschließlich über Kreditinstitute (Hausbanken), die für die von ihnen durchgeleiteten Kredite die Haftung übernehmen. Der Antrag für ein Globaldarlehen erfolgt telefonisch oder per E-Mail/Fax der Hausbank, unter Nennung von Laufzeit, Tilgung, Zinsmethode, ggfs. Kreditnehmer bzw. Kreditnehmerin (sofern schon bekannt).

Sollte sich bei der Belegungsprüfung herausstellen, dass einzelne Kreditengagements gegen aufsichtsrechtliche Vorgaben verstoßen würden, behalten wir uns vor, einzelne Kreditengagements von der Belegung auszuschliessen.

Die Dokumentation erfolgt mittels Globaldarlehensvertrag anhand eines entsprechenden Übergabedokuments, das alle relevanten Daten und Informationen enthält.

Die IFB Hamburg vergibt für das Globaldarlehen Beihilfen unter der „De-minimis“- Verordnung [Verordnung (EG) Nummer 1407/2013, veröffentlicht im Amtsblatt der EG, L 352/1 am 24.12.2013].

Eine Antragsbewilligung ist von der Zustimmung der IFB Hamburg abhängig, aus der Antragstellung entsteht kein rechtlicher Anspruch auf eine Gewährung des Hamburg-Kredit Global.

Die IFB Hamburg behält sich vor, ergänzende Unterlagen anzufordern, sofern dies für die Bearbeitung notwendig ist.

Schlagwörter: Refinanzierung Kreditinstitut Förderung Investition

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Hamburg/hamburg-kredit-global.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Ebene
Land (Hamburg)
Förderart
Darlehen
Fördergebiet
Hamburg
Förderberechtigte
Öffentliche Einrichtung; Unternehmen
Förderbereich
Energieeffizienz und erneuerbare Energien; Infrastruktur; Mobilität; Unternehmensfinanzierung
Branche
Dienstleistungen; Freie Berufe; Gastgewerbe und Tourismus; Handel; Handwerk; Kultur- und Kreativwirtschaft; Produzierendes Gewerbe
Unternehmensgröße
Großunternehmen (ab 250 Beschäftigte); Kleines Unternehmen (unter 50 Beschäftigte); Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte); Mittleres Unternehmen (unter 250 Beschäftigte)
Unternehmensalter
nicht relevant
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Öffentliche Infrastruktur
Infrastruktur
Energie und Umwelt; Verkehr
Unternehmensfinanzierung
Betriebliche Investitionen

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel. +49 40 24846-0
Fax +49 40 24846-432
info@ifbhh.de
www.ifbhh.de/

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