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Sicherung von im Bestand geschützten Plätzen in Kinderhorten und sonstigen Angeboten der Schulkinderbetreuung

Wenn Sie Maßnahmen planen, um Betreuungsplätze für Schulkinder zu erhalten, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.

Quellendatum: – Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –

Förderhöhe: keine Angabe im Text

Kurzzusammenfassung

Das Land Hessen unterstützt Sie bei der Sicherung der im Bestand geschützten Plätze in Kinderhorten und sonstiger Angebote der Schulkinderbetreuung.

Die Förderung erhalten Sie für

  • Kinderhorte, die bereits seit 2005 gefördert worden sind,
  • Teilzeitbetreuungsangebote für Kinder im Schulalter mit mindestens zweistündiger Öffnungszeit, die bereits seit 2005 gefördert worden sind,
  • Bestandsschutz für Träger von Kinderhorten und anderen Angeboten für Schulkinder, die bereits seit 2005 gefördert worden sind.

Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.

Die Höhe des Zuschusses beträgt

  • für Kinderhorte jährlich bis zu EUR 300,00 je aufsichtlich genehmigtem Platz,
  • für Teilzeitbetreuungsangebote für Schulkinder jährlich bis zu EUR 200,00 je Platz,
  • in beiden Fällen höchstens jedoch die Fördersumme des Vorjahres.

Ihren Antrag richten Sie spätestens bis zum 1.3. des laufenden Jahres über das zuständige Jugendamt an das Regierungspräsidium Kassel.

Beispiele

Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.

Wer bekommt die Förderung – und wer nicht

Antragsberechtigt sind Sie als Kommune. (Satz aus dem Programmtext)

Für einen einzelnen Betrieb ist dieses Programm in der Regel nicht direkt beantragbar; Betriebe können als Teilnehmende/Partner profitieren.

  • Unternehmensgröße: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
  • Fördergebiet: Hessen.

Rechenbeispiel

Kein Rechenbeispiel möglich – die Quelle nennt keine Quote.

Beispielszenarien

Kommune sichert Hortplätze im Bestand

Eine Gemeinde in Nordhessen beantragt beim Regierungspräsidium Kassel über das zuständige Jugendamt einen Zuschuss zur Sicherung geschützter Plätze in einem Kinderhort, der bereits seit 2005 gefördert wird. Für den Hort liegt eine gesetzliche Betriebserlaubnis vor. Gefördert werden bis zu 300,00 Euro jährlich je aufsichtlich genehmigtem Platz, höchstens jedoch die Fördersumme des Vorjahres.

Kommune leitet Mittel an Träger weiter

Eine Stadt in Hessen beantragt den Zuschuss und gibt die Mittel an einen Träger eines Teilzeitbetreuungsangebots für Schulkinder weiter. Das Angebot besteht bereits seit 2005 und bietet regelmäßig an mindestens 3 Tagen der Woche eine Betreuung an. Gefördert werden bis zu 200,00 Euro jährlich je Platz, höchstens jedoch die Fördersumme des Vorjahres.

Antrag ohne Doppelförderung aus anderen Programmen

Eine Kommune plant, für einen bestehenden Kinderhort den Antrag bis zum 1.3. des laufenden Jahres über das Jugendamt an das Regierungspräsidium Kassel zu stellen. Sie darf für denselben Zweck keine Mittel aus anderen Landesprogrammen in Anspruch nehmen und wendet die Investitions- und Maßnahmenförderungsrichtlinie entsprechend an. Ob und in welcher Höhe der Zuschuss bewilligt wird, entscheidet die zuständige Stelle.

Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.

Rechtliche Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind Sie als Kommune. Sie können die Mittel selbst verwenden oder an Träger von Kinderhorten oder sonstigen Angeboten der Schulkinderbetreuung weitergeben.

Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:

  • Für den Hort, der gefördert werden soll, muss eine gesetzliche Betriebserlaubnis vorliegen.
  • Sie müssen regelmäßig an mindestens 3 Tagen der Woche Teilzeitbetreuungsangebote für Kinder im Schulalter anbieten.
  • Sie dürfen keine Mittel aus anderen Landesprogrammen für denselben Zweck in Anspruch nehmen.
  • Für die Förderung müssen Sie die Investitions- und Maßnahmenförderungsrichtlinie (IMFR) entsprechend anwenden.

Antragsverfahren

Bekanntmachung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration vom 17. Oktober 2018, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 47 vom 19. November 2018, S. 1352.

Rechtsgrundlage

Fach- und Fördergrundsätze zur Sicherung von im Bestand geschützten Plätzen in Kinderhorten und sonstigen Angeboten der Schulkinderbetreuung

[Vom 17. Oktober 2018]

Die Fach- und Fördergrundsätze zur Sicherung von im Bestand geschützten Plätzen in Kinderhorten und sonstigen Angeboten der Schulkinderbetreuung vom 10. Dezember 2013 (StAnz. S. 1602) treten zum 31. Dezember 2018 außer Kraft. Sie werden zum 1. Januar 2019 unverändert neu in Kraft gesetzt und nachstehend veröffentlicht.

[...]

1. Zweck der Förderung

1.1 Zweck der Förderung ist es, die im Bestand geschützten Plätze in Kinderhorten und sonstigen Angeboten der Schulkinderbetreuung zu sichern.

1.2 Die Zuwendungen nach diesen Fach- und Fördergrundsätzen ergänzen die vorrangige Landesförderung nach § 32 des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches.

2. Gegenstand und Umfang der Förderung

Gefördert werden können

2.1 Kinderhorte, sofern sie bereits im Haushaltsjahr 2005 nach Nr. 2.7, 2.8 oder 2.9 der „Offensive für Kinderbetreuung“ in der Fassung vom 1. August 2001 (StAnz. S. 2891) gefördert worden sind, mit einer Pauschale von jährlich bis zu 300 Euro je aufsichtlich genehmigtem Platz (Festbetragsfinanzierung), höchstens jedoch mit der Fördersumme des Vorjahres,

2.2 Teilzeitbetreuungsangebote für Kinder im Schulalter mit mindestens zweistündiger Öffnungszeit, sofern sie bereits im Haushaltsjahr 2005 nach Nr. 2.7, 2.8 (nur freie Träger) oder 2.9 der „Offensive für Kinderbetreuung“ in der Fassung vom 1. August 2001 gefördert worden sind, mit einer Pauschale von jährlich bis zu 200 Euro je Platz (Festbetragsfinanzierung), höchstens jedoch mit der Fördersumme des Vorjahres.

2.3 Träger von Kinderhorten und anderen Angeboten für Schulkinder erhalten Bestandsschutz, wenn sie im Haushaltsjahr 2005 nach Nr. 2.7 der „Offensive für Kinderbetreuung“ in der Fassung vom 1. August 2001 gefördert worden sind.

3. Fördervoraussetzungen und sonstige Zuwendungsbestimmungen

3.1 Für die Förderung ist die Investitions- und Maßnahmenförderungsrichtlinie – IMFR – in der jeweils geltenden Fassung entsprechend anzuwenden.

3.2 Landeszuwendungen können bewilligt werden an Gemeinden für eigene Maßnahmen oder zur Weiterbewilligung an Dritte.

3.3 Fördervoraussetzung ist, dass

3.3.1 für Horte die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII erteilt ist,

3.3.2 Angebote nach Nr. 2.2 an mindestens drei Tagen der Woche regelmäßig vorgehalten werden.

3.4 Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Landesprogrammen für denselben Zweck ist ausgeschlossen, sofern in diesen Programmen nichts anderes bestimmt ist.

4. Antrags- und Bewilligungsverfahren zur Maßnahmenförderung

4.1 Gemeinden ohne eigenes Jugendamt reichen ihren Antrag bis zum 1. März des laufenden Haushaltsjahres bei dem zuständigen Jugendamt ein. Das Jugendamt reicht die gesammelten Anträge der Gemeinden bis zum 1. April an das Regierungspräsidium Kassel weiter.

4.2 In der Anlage zum Antrag sind die zur Förderung vorgesehenen Angebote – getrennt nach Nr. 2.1 bis 2.3 – unter Angabe des Trägers, der Bezeichnung des Angebotes, des Standorts, der Platzzahl und der vorgesehenen Fördersumme listenmäßig darzustellen.

4.3 Das Regierungspräsidium Kassel zahlt die Landesmittel an die Gemeinde aus. Die Auszahlung durch das Regierungspräsidium Kassel gilt als Bewilligung.

4.4 Die Gemeinde bewilligt die Landesmittel, soweit sie zur Weitergabe an Dritte vorgesehen sind, in eigener Zuständigkeit unverzüglich nach Mittelzuweisung unter Beachtung der haushaltsrechtlichen Bestimmungen sowie insbesondere unter Beifügung der jeweils gültigen ANBest-P (Anlage 2 zu § 44 der Landeshaushaltsordnung – LHO) weiter und zahlt sie aus.

5. Verwendungsnachweis

5.1 Im Falle der Weiterbewilligung ist die Verwendung der Landesmittel zur Maßnahmenförderung – getrennt nach Nr. 2.1 bis 2.3 – von den Leistungsempfängern in einfacher Form unter Verwendung des Formblattes „Einzelverwendungsnachweis für Maßnahmen freier und/oder privat-gewerblicher Träger“ mit entsprechender Anlage zur Wirksamkeitsbeschreibung in zweifacher Ausfertigung innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Förderjahres gegenüber der weiterbewilligenden Stelle nachzuweisen und wird von dieser abschließend verwaltungsseitig geprüft.

5.2 Die Gemeinde weist die Verwendung der Landesmittel für eigene Maßnahmen ebenfalls maßnahmenbezogen mit dem Formblatt „Einzelverwendungsnachweis für Maßnahmen in kommunaler Trägerschaft“ nach.

5.3 Die Gemeinde reicht die Einzelverwendungsnachweise spätestens sechs Monate nach Ablauf des Förderjahres bei dem Regierungspräsidium Kassel ein. Sind mehrere Einzelverwendungsnachweise zu erstellen, werden sie zu einem Gesamtverwendungsnachweis zusammengefasst, dem die Einzelnachweise mit den entsprechenden Anlagen beizufügen sind.

5.4 Das Regierungspräsidium Kassel prüft die Einzelverwendungsnachweise für kommunale Maßnahmen und die Gesamtverwendungsnachweise verwaltungsseitig abschließend.

6. Prüfungsrechte des Hessischen Rechnungshofes

Die Prüfungsrechte des Hessischen Rechnungshofes gegenüber den Gebietskörperschaften bestimmen sich nach § 91 LHO. Die Gebietskörperschaften sind verpflichtet, in jeden Bewilligungsbescheid die Bestimmung aufzunehmen, dass der Hessische Rechnungshof berechtigt ist, auch bei dem letztbegünstigten Zuwendungsempfänger nach § 91 LHO zu prüfen.

7. Schlussbestimmungen

Die vorliegenden Fach- und Fördergrundsätze treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

Schlagwörter: Hort Betreuung Schulkinder Betreuungsplätze

Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Hessen/bestand-geschuetzer-plaetze-in-kinderhorten.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.

Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.

Förderhöhe laut Text

Förderhöhe: keine Angabe im Text.

Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.

Steckbrief laut Quelle

Fördergeber
Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Ebene
Land (Hessen)
Förderart
Zuschuss
Fördergebiet
Hessen
Förderberechtigte
Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband / Vereinigung
Förderbereich
Gesundheit und Soziales
GRW-Fördergebiet
keine GRW-Bindung
Gesundheit und Soziales
Kinder, Jugendliche und Familien

Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.

Ansprechstellen

Regierungspräsidium Kassel
Am Alten Stadtschloss 1
34117 Kassel
Tel. 0561 1060
Fax 0611 327641611
foerderungen@rpks.hessen.de
rp-kassel.hessen.de/

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