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Zuwendungen im Bereich des Tierschutzes
Wenn Sie Maßnahmen planen, mit denen die Lebensbedingungen von Heimtieren verbessert werden, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.
Quellendatum: – Importdatum: 20.10.2026 Fachlich geprüft: –
Kurzzusammenfassung
Der Freistaat Sachsen fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Aufnahme, Unterbringung und Pflege von Heimtieren und in Einzelfällen von Nutztieren.
Sie erhalten die Förderung für
- investive Maßnahmen zur Schaffung von Plätzen in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen sowie
- sonstige Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes für Heimtiere (Sachkosten)
Sie erhalten die Förderung als Zuschuss.
Die Höhe der Förderung beträgt bei
- investiven Maßnahmen bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Eine Beteiligung der Kommunen wird erwartet;
- sonstigen Maßnahmen für Personalausgaben und Sachausgaben (wie Betrieb des Tierheims, Beförderung von Tieren zur tierärztlichen Versorgung und Fortbildungen im Bereich Tierschutz) 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis maximal EUR 5.800 je Tierschutzverein und Jahr sowie für Impfungen, Gerätebeschaffungen und Tierarztgebühren bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Ihren Antrag für investive Maßnahmen stellen Sie bitte vor Beginn der zu fördernden Maßnahme bis zum 15.3. eines Jahres bei der Landesdirektion Sachsen. Ihren Antrag für Personalausgaben und Sachausgaben können Sie jederzeit bei der Landesdirektion Sachsen einreichen.
Beispiele
Beispiele zur Veranschaulichung von Ulrich Reuther, aus dem Programmtext erstellt und nicht von der Förderstelle. Ob Ihr Vorhaben passt, entscheidet die Bewilligungsstelle. Stand: 27.09.2026.
Konkreter Anwendungsfall
Tierschutzverein in Leipzig schafft neue Plätze im Tierheim
Antragsteller: Ein gemeinnütziger Tierschutzverein in Leipzig, der ein Tierheim betreibt, stellt den Antrag.
Ausgangslage: Das Tierheim ist voll, und für aufgenommene Heimtiere fehlen geeignete Unterkünfte.
Vorhaben: Der Verein baut zusätzliche Unterbringungsplätze für Heimtiere im Tierheim. Die Investition verbessert die Unterbringung und Pflege der Tiere unmittelbar.
Förderung: Gefördert werden investive Maßnahmen zur Schaffung von Plätzen in Tierheimen mit einem Zuschuss von bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Kosten. Bei angenommenen förderfähigen Ausgaben von 50.000 Euro wären das bis zu 45.000 Euro. Eine Beteiligung der Kommunen wird erwartet.
Eigenanteil: Der Verein trägt in diesem Beispiel 5.000 Euro selbst, gegebenenfalls gemeinsam mit der Kommune. Laufende Personal- und Sachausgaben sind nicht Teil dieser Investitionsförderung.
Was ein Betrieb davon hat: Tierarztpraxen und Handwerksbetriebe vor Ort können als Auftragnehmer oder Partner des Tierheims mittelbar profitieren.
Weg zum Antrag:
- Beteiligung der Kommune klären
- Antrag für investive Maßnahmen vor Beginn bis zum 15.3. eines Jahres bei der Landesdirektion Sachsen stellen
- Bescheid abwarten – die Landesdirektion Sachsen entscheidet
Erstellt aus dem Programmtext und der geprüften Förderhöhe; Zahlen aus dem Programmtext bzw. Beispielrechnung; keine Zusage – es entscheidet die Bewilligungsstelle; in einem zweiten Durchgang gegengelesen. Stand: 28.09.2026.
Wer bekommt die Förderung – und wer nicht
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Tierschutzvereine in Sachsen. (Satz aus dem Programmtext)
Für einen einzelnen Betrieb ist dieses Programm in der Regel nicht direkt beantragbar; Betriebe können als Teilnehmende/Partner profitieren.
- Unternehmensgröße: von der Quelle nicht eingegrenzt.
- Branche: von der Quelle nicht eingegrenzt.
- Fördergebiet: Sachsen.
Rechenbeispiel
Eine Beispielrechnung mit den Beträgen aus dem Programmtext steht im konkreten Anwendungsfall oben. Zum Anwendungsfall
Beispielszenarien
Tierheim schafft neue Unterbringungsplätze
Ein gemeinnütziger Tierschutzverein in Dresden plant den Ausbau seines Tierheims, um mehr Heimtiere aufnehmen zu können. Er beantragt vor Beginn der Maßnahme bei der Landesdirektion Sachsen einen Zuschuss für die investive Maßnahme, gefördert werden bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, wobei eine Beteiligung der Kommune erwartet wird.
Verein beantragt Zuschuss zu Betriebskosten
Ein Tierschutzverein in Leipzig betreibt ein Tierheim und stellt jederzeit einen Antrag auf Förderung von Personal- und Sachausgaben bei der Landesdirektion Sachsen. Für Ausgaben wie den Betrieb des Tierheims oder Fortbildungen im Tierschutz werden bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert, höchstens 5.800 Euro je Tierschutzverein und Jahr.
Zuschuss für Impfungen und Tierarztkosten
Ein gemeinnütziger Tierschutzverein in Chemnitz reicht einen Antrag für Sachausgaben ein, um Impfungen und Tierarztgebühren für aufgenommene Heimtiere zu finanzieren. Für diese Ausgaben werden bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Über die Bewilligung entscheidet die Landesdirektion Sachsen.
Erstellt ausschließlich aus dem Programmtext dieser Seite. Zahlen stammen aus dem Programmtext; Beträge und Sätze gelten „bis zu“.
Rechtliche Voraussetzungen
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Tierschutzvereine in Sachsen.
Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft:
- Sie müssen die Maßnahmen in Sachsen durchführen.
- Ihre Investitionen müssen geeignet sein, die Unterbringung oder Pflege von Heimtieren unmittelbar zu verbessern.
Antragsverfahren
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 14. Juli 2022, Sächsischer Staatsanzeiger Nr. 31 vom 4. August 2022, S. 906.
Rechtsgrundlage
Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Gewährung von Zuwendungen im Bereich des Tierschutzes (FRL Tierschutz)
Vom 14. Juli 2022
A. Allgemeine Regelungen
I. Zuwendungszweck, Rechtsgrundlagen
1. Der Freistaat Sachsen gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinie und der haushaltsrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der §§ 23, 44 und 44a der Sächsischen Haushaltsordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. April 2001 (SächsGVBl. S. 153), die zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21. Mai 2021 (SächsGVBl. S. 578) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, und der dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen zur Sächsischen Haushaltsordnung vom 27. Juni 2005 (SächsABl. SDr. S. S 226), die zuletzt durch Verwaltungsvorschrift vom 16. Dezember 2021 (SächsABl. 2022 S. 2) geändert worden sind, zuletzt enthalten in der Verwaltungsvorschrift vom 6. Dezember 2021 (SächsABl. SDr. S. S 178), in der jeweils geltenden Fassung, Zuwendungen im Bereich des Tierschutzes. Ziel ist eine Verbesserung der Aufnahme, Unterbringung und Pflege von Heimtieren und in Einzelfällen von Nutztieren.
2. Ein Anspruch des Antragstellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde auf Grund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
II. Gegenstand der Förderung
Gefördert werden:
Teil 1:
Investive Maßnahmen zur Verbesserung der verhaltensgerechten Unterbringung von entlaufenen, verlorenen, ausgesetzten oder unterzubringenden Heimtieren, nach Artikel 1 des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Heimtieren (Heimtier-Schutzübereinkommen) und in Einzelfällen von Nutztieren nach § 2 Nummer 1 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2006 (BGBl. I S. 2043), die zuletzt durch Artikel 1a der Verordnung vom 29. Januar 2021 (BGBl. I S. 146) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen.
Teil 2:
Sonstige Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes für Heimtiere nach Artikel 1 des Heimtier-Schutzübereinkommens und Nutztiere nach § 2 Nummer 1 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.
III. Zuwendungsempfänger
Zuwendungsempfänger sind gemeinnützige Tierschutzvereine mit Sitz im Freistaat Sachsen.
IV. Zuwendungsvoraussetzungen
1. Zuwendungsfähig sind Maßnahmen, die ausschließlich im Freistaat Sachsen durchgeführt werden.
2. Vorhaben im Sinne von Großbuchstabe B Teil 1 Ziffer II müssen geeignet sein, die Unterbringung oder Pflege von Heimtieren unmittelbar zu verbessern. Sie müssen den Vorgaben gemäß § 2 des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), das zuletzt durch Artikel 105 des Gesetzes vom 10. August 2021 (BGBl. I S. 3436) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung und, sofern es um die Haltung von Hunden geht, der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 25. November 2021 (BGBl. I S. 4970) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, entsprechen. Der Zuwendungsempfänger muss für das zu fördernde Vorhaben alle notwendigen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen gegenüber der Bewilligungsbehörde nachweisen. Steht bei Vorhaben im Sinne von Nummer 1 das Grundstück nicht im Eigentum des Zuwendungsempfängers, muss dieser seine Berechtigung zur Durchführung des Vorhabens nachweisen.
V. Art und Umfang, Höhe der Zuwendungen
1. Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines Zuschusses gewährt.
2. Zuwendungsfähig sind Investitionen zur Schaffung von Tierplätzen sowie Personal- und Sachausgaben.
3. Abweichend von Nummer 1.2 Satz 1 der Verwaltungsvorschrift zu § 44 der Sächsischen Haushaltsordnung können Zuwendungen auch bewilligt werden, wenn die Zuwendung im Einzelfall weniger als 2.500 Euro beträgt.
4. Nicht zuwendungsfähig sind Personal- und Sachausgaben, die im Zusammenhang mit der Bestellung oder Einführung von Tieren aus dem Ausland zum Zweck der entgeltlichen Abgabe an Dritte entstehen (sogenannter Auslandstierschutz).
VI. Verfahren
1. Bewilligungsbehörde ist die Landesdirektion Sachsen.
2. Die Zuwendung ist bei der Bewilligungsbehörde unter Verwendung der vorgegebenen Formulare und erforderlichen Nachweise schriftlich zu beantragen. Die jeweils geltenden Formulare, Vordrucke und Erklärungen sind im Internet unter www.lds.sachsen.de veröffentlicht.
3. Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 23 und 44 der Sächsischen Haushaltsordnung sowie die dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften, soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen zugelassen worden sind.
B. Besondere Regelungen
Teil 1
Investive Maßnahmen zur Verbesserung der verhaltensgerechten Unterbringung von Tieren
I. Zuwendungszweck
Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Unterbringung und Pflege von entlaufenen, verlorenen, ausgesetzten oder unterzubringenden Heimtieren und in Einzelfällen von Nutztieren in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen.
II. Gegenstand der Förderung
1. Gefördert werden Investitionen zur Schaffung von Plätzen in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen:
a) Neu-, Erweiterungs-, Aus- und Umbauten,
b) Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen,
c) bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen Funktionalität und
d) bauliche Maßnahmen zur Schaffung, zum Ausbau und zur Verbesserung von Quarantäneplätzen.
2. Die Bewilligungsbehörde kann im Benehmen mit dem Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in begründeten Einzelfällen wie Bränden, Naturkatastrophen oder fehlender Möglichkeiten zum Anschluss des Tierheimes an die öffentliche Versorgung zur Erreichung des unter Ziffer I genannten Zweckes auch für andere Vorhaben Fördermittel bereitstellen, um den Betrieb des Tierheimes oder einer tierheimähnlichen Einrichtung zu erhalten.
3. Nicht zuwendungsfähig sind Investitionen für die Unterbringung von vom Tierschutzverein importierten, ausländischen Heimtieren.
III. Art und Umfang, Höhe der Zuwendungen
1. Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
2. Die Kommunen sollen sich an den Maßnahmen finanziell beteiligen.
3. Für Maßnahmen mit zuwendungsfähigen Ausgaben über 10.000 Euro ist durch die Bewilligungsbehörde das Benehmen des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen.
IV. Verfahren
1. Für Vorhaben innerhalb eines Kalenderjahres ist bei der Bewilligungsbehörde schriftlich ein Antrag bis spätestens 15. März des Kalenderjahres (Datum Posteingang bei der Bewilligungsbehörde) unter Verwendung des vorgeschriebenen Formulars zu stellen.
2. Verspätete Anträge können nur nachrangig zu den rechtzeitig eingegangenen Anträgen berücksichtigt werden.
3. Das Auszahlungsverfahren richtet sich nach Nummer 7.1 der Verwaltungsvorschrift zu § 44 der Sächsischen Haushaltsordnung.
Teil 2
Sonstige Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes für Heimtiere
I. Zuwendungszweck
Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Aufnahme und Unterbringung von Heimtieren und in Einzelfällen von Nutztieren, also eine verbesserte Gesundheit, Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung der entlaufenen, verlorenen, ausgesetzten oder unterzubringenden Heimtiere in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen nach § 11 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 des Tierschutzgesetzes, zu erreichen und nach § 13b Satz 4 des Tierschutzgesetzes Mittel für die Kastration von Katzen zur Gesunderhaltung freilebender Katzenpopulationen bereit zu stellen.
II. Gegenstand der Förderung
Gefördert werden Maßnahmen:
1. zum Betrieb des Tierheimes,
2. zur Beschaffung von Tierbedarfsgegenständen und Tierfanggeräten,
3. zur Beschaffung von Futtermitteln für entlaufene, verlorene, ausgesetzte oder unterzubringende Heimtiere,
4. zur Kastration von Katzen einschließlich des erforderlichen Chippens und
5. der Zoonoseimpfungen.
III. Art und Umfang, Höhe der Zuwendungen
Zuwendungsfähig sind:
1. Personalausgaben, für den Betrieb eines Tierheims oder einer tierheimähnlichen Einrichtung,
2. Sachausgaben
a) für den Betrieb des Tierheims oder einer tierheimähnlichen Einrichtung wie Strom, Wasser, Abwasser, Heizung, Miete und Telefonanschluss entsprechend der Grundlage der Abrechnung des Vorjahres,
b) für Beförderung von Tieren zum Tierarzt als Wegstreckenentschädigung nach § 5 Absatz 3 des Sächsischen Reisekostengesetzes vom 12. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 866, 876), das zuletzt durch Artikel 13 des Gesetzes vom 18. Dezember 2013 (SächsGVBl. S. 970) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung,
c) für die Fortbildungen im Bereich Tierschutz,
d) für Zoonoseimpfungen,
e) für die Beschaffung von Tierbedarfsgegenständen und Tierfanggeräten sowie Futtermittel und
f) die Gebühren nach § 4 Absatz 1 Sätze 3 und 4 der Tierärztegebührenordnung vom 28. Juli 1999 (BGBl. I S. 1691), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 158) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, für die Kastration von Katzen einschließlich des erforderlichen Chippens.
3. Die Personalausgaben nach Nummer 1 und Sachausgaben nach Nummer 2 Buchstabe a bis c können in Höhe von 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben geltend gemacht werden, höchstens jedoch 5.800 Euro pro eingetragenen, gemeinnützigen Tierschutzverein pro Jahr.
4. Bei den Sachausgaben nach Nummer 2 Buchstabe d bis f beträgt die Höhe der Zuwendung bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
IV. Verfahren
1. Die Zuwendung wird nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheides auf Antrag einmalig ausgezahlt.
2. Der Antrag für Personalausgaben nach Ziffer III Nummer 1 und Sachausgaben nach Ziffer III Nummer 2 Buchstabe a bis c soll bis 15. März eines Jahres vorgelegt werden, um für das gesamte Haushaltsjahr berücksichtigt werden zu können.
C. Übergangsbestimmungen
Förderanträge, die ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Richtlinie eingehen und den Förderzeitraum ab dem 1. Januar 2022 betreffen, werden nach den Bestimmungen dieser Richtlinie behandelt. Für die Anträge zu Großbuchstabe B Teil 2 gilt als Beginn des Bewilligungszeitraums der 1. Januar 2022 unabhängig vom Zeitpunkt der Antragstellung.
D. Inkraft- und Außerkrafttreten
1. Die Richtlinie tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Gewährung von Zuwendungen im Bereich des Tierschutzes vom 12. März 2020 (SächsABl. S. 314), zuletzt enthalten in der Verwaltungsvorschrift vom 23. November 2021 (SächsABl. SDr. S. S 230), außer Kraft.
2. Die Regelungen nach Großbuchstabe B Teil 1 treten mit Ablauf des 31. Dezember 2024 außer Kraft.
Schlagwörter: Tierschutz Tierheim Heimtiere Nutztiere
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (BMWE), Lizenz CC BY 4.0, bearbeitet (Auszug/Struktur); Original: https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Sachsen/foerderrichtlinie-tierschutz.html. Änderungen gegenüber dem Original: Auswahl und Anordnung der Felder, Reduktion des HTML, Auflösung interner Verweise, Zeichenkorrektur bei Gedankenstrichen. Keine inhaltliche Umformulierung.
Angaben ohne Gewähr. Höhe und Bewilligung richten sich nach Richtlinie, Haushaltsmitteln und der Entscheidung der Bewilligungsstelle; Beträge und Sätze gelten „bis zu“. Dieses Portal steht in keiner Verbindung zum Fördergeber.
Förderhöhe laut Text
bis zu 90 % (Zuschuss), Spanne ab 30 %
„… investiven Maßnahmen bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.“
- Feld
- Kurzzusammenfassung
- Prüfstatus
- einzeln am Programmtext gegengelesen, bestätigt – Investitionen und Impfungen/Geräte bis zu 90 %, Personal-/Sachausgaben 30 %.
- Geprüft am
- 27.09.2026
Ohne Abzeichen „80–100 % Förderung“: Laut Quelle sind Unternehmen und Gründungen hier nicht antragsberechtigt.
Aus dem Programmtext gelesen; maßgeblich ist die Richtlinie. Beträge und Quoten gelten „bis zu“.
Steckbrief laut Quelle
- Fördergeber
- Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Ebene
- Land (Sachsen)
- Förderart
- Zuschuss
- Fördergebiet
- Sachsen
- Förderberechtigte
- Verband / Vereinigung
- Förderbereich
- Infrastruktur
- Unternehmensalter
- nicht relevant
- GRW-Fördergebiet
- keine GRW-Bindung
Ohne Angabe im Steckbrief = von der Quelle nicht klassifiziert (im Check „ungeprüft“). Fristen, Budget und Antragsstatus liefert die Quelle nicht.
Ansprechstellen
Landesdirektion Sachsen
Altchemnitzer Straße 41
09120 Chemnitz
Tel. 0371 5320
Fax 0371 5321929
post@lds.sachsen.de
lds.sachsen.de/
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